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Genuss

Glutenfreie Ernährung: Doch nicht so gesund?

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Von Leistungssteigerung, über Abnehmhilfe, bis hin zu Herzerkrankung - Alle Fakten jetzt im Überblick:

Glutenfreie Ernährung. Im Moment hört man so einiges über diese Art sich zu ernähren. Auch in den Supermärkten sieht man vermehrt „gluten-free“ Zeichen auf Verpackungen von Lebensmitteln. So einige Mythen rangen sich um diese Ernährungsform. Wir räumen da mal auf.

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Kurz: Glutenfrei bedeutet Weizenfrei. Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit können also, ganz salopp gesagt, keine Pasta, Pizza, Brot, Bier und vieles anderes zu sich nehmen. Wobei der Experte dort auch nochmal unterscheidet. Bei einigen Formen, zum Beispiel, reicht es auch nur aus Gluten zu reduzieren, und nicht ganz darauf zu verzichten.

Es ist wissenschaftlich nicht bestätigt, dass glutenfreie Ernährung gesünder ist

Miley Cyrus tut es und Gwyneth Pathrow auch. Viele Menschen, auch wenn sie nicht unter einer Unverträglichkeit leiden, meiden trotzdem das sogenannte „Kleber-Eiweiß“. Und das aus verschiedensten Gründen. Größter Hype: Abnehmen durch Glutenfreie Ernährung. Ja, die Promis machens vor, aber funktioniert das denn wirklich? Kurz gesagt: Nein. Promis nehmen zwar durch den Verzicht auf Kohlenhydrate ab, nicht aber durch den Verzicht auf das Klebereiweiß. Haben also glutenfreie Produkte dieselbe Anzahl an Kohlenhydraten aus anderen Quellen, wird nicht abgenommen. Ellen Duba von der Deutschen Zöliakie Gesellschaft (DZG) zu diesem Mythos:

Der Verzicht auf Gluten ist ein Trend, der herüberschwappt aus den USA.

Ein anderer Mythos, der sich hartnäckig hält: Leistungssteigerung durch glutenfreie Ernährung. Weizen, Roggen und Gersten enthalten nämlich viele wichtige Nährstoffe und Mineralien, auf die wir nicht verzichten können. Dazu gehören unter anderem Eisen, Vitamin D und K, sagt Prof. Dr. med. Martin Storr, Gastroenterologe am Gesundheitszentrum Starnberg. Deshalb sollte jeder, der auf eine solche Ernährungsweise umstellt, sich durch eine Ernährungsberatung begleiten lassen.

Eine Langzeitstudie von Andrew Chan und sein Team von der Harvard Medical School und Benjamin Lebwohl von der Columbia Universität New York kam zu dem Ergebnis, dass der Verzicht auf Gluten Herzerkrankungen verstärken könnte.
Eine Gruppe aus 172.000 Krankenpflegern und Krankenpflegerinnen wurden zwischen 1986 und 2010 ausführlich zu ihrem Speiseplan befragt. Das Ergebnis: In der Gruppe, in der der Glutenkonsum hoch war, erkrankten 277 Menschen an einer Erkrankung der Herzgefäße. In der Gruppe, in der der geringste Glutenkonsum war, erkrankten 352 Menschen.

 

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