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Na, wie oft kaufst du die grünen Kräuter im Töpfchen nach?

Küchenkräuter: So überleben die gekauften Pflanzen!

Wer kennt es nicht: Man hat gerade einen frischen Topf Basilikum gekauft. Die schönen kräftigen Blätter strahlen gesund und grün durch die ganze Küche - und nach zwei Tagen ist die Pflanze plötzlich tot. Wie du deine Küchenkräuter richtig pflegst, wie sie länger leben und gedeihen, erfährst du hier.

Basilikum

Um das Königskraut lange frisch zu halten, solltest du es zu Beginn umtopfen. Du kannst die Pflanze problemlos in vier Teile trennen, indem du die Erde inklusive Wurzeln teilst. Die Viertel solltest du dann separat mit etwas Pflanzenerde in kleine Töpfchen umpflanzen und darauf achten, sie immer genügend zu gießen. Außerdem sollte bei der Ernte darauf geachtet werden, gleichmäßig von jedem Zweig etwas abzurupfen und nicht die kleinen, neuen Sprösslinge mit abzuernten.

Das Basilienkraut ist sehr durstig und sollte täglich gewässert werden. Dabei ist aber darauf zu achten, dass du die Pflanze nicht übergießt. Bist du ein paar Tage nicht zuhause, kannst du das Basilikum, wie auch Schnittlauch und Petersilie, in ein Wasserbad stellen. 

Auch deutschlands erfolgreichste Hobbyköchin Katrin kennt die Probleme mit der empfindlichen Pflanze und hat ein paar Tipps. 

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Schnittlauch

Der Graslauch sollte regelmäßig nach abgestorbenen Halmen durchsucht werden, welche dann mithilfe einer Schere kurz über der Erde entfernt werden sollten.

Da Schnittlauch weniger Wasser als Basilikum und Petersilie benötigt, reicht es aus, die Pflanze nur alle zwei Tage zu gießen. Bist du im Urlaub, kannst du die so genannte Jakobszwiebel mit samt Erde aus dem Topf nehmen und in ein Wasserbad stellen. So sollte sie auch ein paar Tage ohne Pflege überleben.

Petersilie

Die Pflanze aus der Familie der Doldenblütler ist an sich einfach zu pflegen und kann zwei Jahre in Folge geerntet werden.

Um ein zu lang werden der Petersilie zu verhindern, sollte sie regelmäßig gepflückt werden. Sie kann auch regelmäßig herunter geschnitten werden, wobei darauf geachtet werden sollte, dass immer genug Blattgrün zurück bleibt.

Außerdem gedeiht die Pflanze am besten, wenn sie im Freiland gehalten wird oder einen sonnigen Platz in der Küche findet.