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Gesundheit

Gesundheitsgefährdend: Babypuder soll krebserregend sein

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Viele Frauen verwenden es zur Intimpflege - doch davon ist jetzt eher abzuraten!

Die Amerikanerin Eva Echeverria aus den USA hat Eierstockkrebs. Schuld daran soll ihrer Meinung nach eindeutig das Babypulver vom US-amerikanischen Drogerieartikelhersteller ‚Johnson & Johnson‘ sein. Auch viele weitere Frauen geben ihr Recht und sind sich einig: Das Babypulver ist krebserregend.

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2007 ist die 63-jährige Frau an Krebs erkrankt und ist sich sicher, dass die jahrelange Verwendung des talkumhaltigen Babypulvers im Intimbereich der Grund dafür ist. Nun hat sie gegen den Hersteller vor Gericht geklagt und gewonnen: Der muss ihr nun Schadensersatz in Höhe von 417 Millionen US-Dollar (umgerechnet etwa 350 Millionen Euro) zahlen. Sie warf ‚Johnson & Johnson‘ vor, nicht genug über die Krebsrisiken aufgeklärt zu haben bzw. keine Hinweise auf die Verpackung gedruckt zu haben, obwohl schon länger klar ist, dass ein Zusammenhang zwischen Eileiterkrebs und dem Babypuder besteht.
 
Doch der Konzern will sich das nicht gefallen lassen und möchte in Berufung gehen, denn es sei bis jetzt noch nicht wissenschaftlich nachgewiesen, dass Talkum wirklich Krebs auslöst.

Ist es nun wirklich gefährlich? 

Auch die Wissenschaft ist sich bei diesem Thema nicht wirklich einig. Die Analyse vom April 2017 des amerikanischen Krebsinstituts von verschiedenen Studien konnte keinen eindeutigen Zusammenhang zwischen dem Babypulver im Intimbereich und Eierstockkrebs feststellen, denn die Ergebnisse von Kohorten- und Fallkontrollstudien seien widersprüchlich. Es zeigte sich zwar ein erhöhtes Risiko für Eierstockkrebs bei Verwendung von Talkum, trotzdem gäbe es aber keinen Zusammenhang zwischen der Menge oder Häufigkeit der Nutzung des Puders und dem Auftreten von Krebs. Außerdem seien die Beobachtungsdaten nicht ausreichend, um das Puder als Auslöser zu identifizieren.

Trotz allem sollte man lieber die Finger davon lassen
 
Ob es nun Krebs auslöst oder nicht – Ärzte raten davon ab, talkumhaltiges Puder zu verwenden, aber nicht aufgrund des Krebsrisikos, sondern vor allem bei Kleinkindern! Denn laut dem Bundesinstitut für Risikoberwertung in Berlin bestehe ein erhöhtes Risiko, dass das Pulver bei Kindern zu schweren Lungenschäden führen kann, wenn es versehentlich in größeren Mengen eingeatmet wird.  Auch aus medizinischer Sicht ist die Verwendung nicht notwendig und man sollte deshalb besser darauf verzichten.

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