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Tiere

So schädlich ist Rauchen für Haustiere!

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Passivrauchen

Dass Rauchen und Passivrauchen gefährlich ist, wissen wir - aber wie sehr leiden Tiere eigentlich in einem Raucher-Haushalt? Jetzt zeigt eine Studie der Universität Glasgow, wie stark Haustiere von dem Rauch angegriffen werden.

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"Rauchen schadet nicht nur Menschen, es ist auch schädlich für Haustiere“, sagt Carmela Stamper, Veterinärmedizinerin der FDA. Über die negativen Auswirkungen von Passivrauchen auf unsere Gesundheit wissen wir längst Bescheid. Doch kaum jemand macht sich Gedanken, wie sich Tabakrauch auf unsere Haustiere auswirkt – dabei sind auch sie von den Folgen betroffen! 

Giftstoffe auf Möbeln und Teppichen

Nicht nur in der Atemluft befinden sich die schädlichen Bestandteile von Zigarettenqualm. Sie setzen sich im Haushalt auch auf Kleidungsstücken, Möbeln und Teppichen ab. Von dort gelangen die schädlichen Stoffe in das Fell. Wenn Haustiere sich putzen oder Haare, die Haut oder die Kleidung des Herrchens ablecken, dann nehmen diese schließlich auch die schädlichen Substanzen auf. 

Erhöhtes Krebsrisiko für Hunde

Wie sich Zigarettenrauch auf den Hund auswirkt, hängt mit seiner Nasengröße zusammen, erklärt die FDA. Hat ein Hund eine große Nase, bleiben schädliche Partikel hängen. Das Risiko an Nasenkrebs zu erkranken, verdoppelt sich somit. 
Bei Hunden mit kleineren Nasen gelangen die krebserregenden Partikel fast ungefiltert in die Lunge und können dort Lungenkrebs auslösen. 

Tödlicher Zungenkrebs bei Katzen

Katzen betreiben fleißig Fellpflege. Dabei nehmen sie toxische Stoffe auch über die Zunge auf. Studien belegen, dass Katzen, die in einem Raucherhaushalt leben, ein zwei- bis dreimal erhöhtes Risiko haben, Krebs an der Zunge zu entwickeln. 90 Prozent der Katzen, die diesen Krebs bekommen, sterben innerhalb eines Jahres.

Nikotin vergiftet auch Fische

Auch Fische sind vor dem Rauch nicht geschützt. Das Nikotin löst sich im Wasser auf und ist für Fische hochgiftig. Außerdem ist Zigarettenrauch für Vögel und Meerschweinchen gefährlich, die in Raucherhaushalten leben.

Was kann man dagegen machen?

Natürlich wäre es am besten, komplett mit dem Rauchen aufzuhören. Das ist sowohl wichtig für deine Gesundheit als auch für die deines geliebten Haustieres. Fällt dir das zu schwer, wäre es zumindest ein Anfang, nicht mehr im Haus zu rauchen – das würde die Belastung für das Tier schon stark mindern. 

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