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Gesundheit

Darum ist Kälte gut für die Gesundheit!

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Eisige Temperaturen

Der Winter will einfach kein Ende nehmen. Niemand hat Lust auf Minusgrade. Doch wer diese verflucht, tut ihnen unrecht. Sie können, richtig angewendet, positive gesundheitliche Effekte haben.

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Bereits in der Antike wurde Kälte von Ärzten zur Behandlung von Schmerzen und Schwellungen verwendet.​ Und auch heute gibt es zahlreiche medizinische Anwendungen von Kälte.

Kalt duschen

Die kalte Dusche am Morgen regt nicht nur die Mikrozirkulation an, sie trainiert außerdem die Gefäße und strafft die Haut. Zudem fahren die kalten Temperaturen den Energiebedarf hoch, Kalorien werden verbraucht.
Wichtig: Damit keine Unterkühlung entsteht: Zuerst warm duschen, erst abschließend kalt und danach gut abrubbeln.

Eisbäder 

Ein Bad in Eis zu nehmen ist in erster Linie deshalb so gesund, weil es die Durchblutung anregt. Somit kann es nützlich sein, die Haut zu verbessern, Cellulite zu vermeiden und die Laune zu steigern. Grund dafür: Durch die kalten Temperaturen verengen sich zunächst die Blutgefäße. Allerdings sollte auf ein paar Minuten im Eis eine warme Dusche folgen, was die Gefäße wieder erweitert. 
Studien zufolge sollen Eisbäder sogar positive Langzeiteffekte mit sich bringen: Durch den kontinuierlichen Kontakt mit Eiswasser senken sich Blutdruck und Cholesterinspiegel. 

Therapeutische Kälte

Auch therapeutische Kälte kommt häufiger lokal zur Anwendung. Zum Beispiel lindern kalte Auflagen, Eissprays und Kaltluftgeräte Schmerzen und lassen Schwellungen zurückgehen. Um entzündete Kniegelenke zu kühlen, kommen beispielsweise Gebläse mit minus 60 Grad kalter Luft zum Einsatz. Vor allem bei Sportverletzungen kommt die lokale Kühltherapie bei der Erstversorgung zum Einsatz.

Kältekammer

In den 80er-Jahren ging in Deutschland die erste von dem Wissenschaftler Toschima Yamauchi erfundene Kältekammer in Betrieb. Seitdem wird die Ganzkörperkältetherapie für zahlreiche Erkrankungen als Heilungsmethode eingesetzt. Auch von Sportlern werden Kältekammern genutzt, da sie die Fitness erhöhen und die Leistungsfähigkeit steigern. Mittlerweile findet man diese aber nicht nur in Kliniken oder Praxen, sondern auch in Wellnesshotels. Die zwei bis vier Quadratmeter großen Räume erreichen bis zu minus 110 Grad. Für Anfänger reicht eine Minute in der Kammer, doch erfahrene Besucher bleiben auch bis zu fünf Minuten in der Kälte.

Sport im Freien

Joggen und anderer Sport im Freien unter winterlichen Temperaturen verbrennen wesentlich mehr Kalorien als die Sommervarianten: Bei einer halben Stunde Joggen verbrennst Du ca. 300 Kalorien, bei Skilanglauf sogar etwas mehr. Die meiste Energie wendet der Körper aber dafür auf, die eingeatmete kalte Luft zu erwärmen.

Also verurteile die Kälte nicht weiter und genieße die letzten Wintertage!

 

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