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Gesundheit

Studie belegt - Zigaretten können Psychosen auslösen!

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Erschreckende Ergebnisse

Jeder weiß, wie ungesund Rauchen eigentlich ist. Doch viele wissen nicht, welche fatalen Folgen der Zigarettenkonsum abgesehen von vielfältigen gesundheitlichen Schäden, wie Atemwegserkrankungen oder Krebs hat. So belegte eine Studie aus Finnland erst kürzlich, dass Zigaretten Psychosen (wie etwa Halluzinationen oder Warnvorstellungen) auslösen können. Demnach behindern Zigaretten die Hirnentwicklung von Jugendlichen.

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Rund vier Prozent aller Menschen erkranken mindestens einmal in ihrem Leben an einer Psychose wie z.B. Schizophrenie. Häufige Gründe dafür sind Drogenkonsum, wobei neben harten Drogen sowohl Alkohol, als auch Cannabis mehrfach als Ursache genannt werden. 

Zigaretten-Konsum als Risikofaktor

Eine Studie des Center for Life Course Health Research der Universität Oulu in Finnland, hat nun erschütterndes bewiesen. Auch der Konsum von herkömmlichen Zigaretten erhöht das Risiko an einer Psychose zu erkranken. "Täglicher hoher Zigarettenkonsum ist ein unabhängiger Risikofaktor für Psychosen", resümiert Prof. Jouko Miettunen.

Dreifaches Risiko für Psychosen

Das Psychose-Risiko steigt am meisten, wenn man in jungen Jahren mit dem Zigarettenrauchen beginnt. Rauchen Jugendliche mehr als 10 Zigaretten am Tag, erkranken diese in den folgenden 15 Jahren drei Mal so häufig an einer Psychose, als gleichaltrige Nichtraucher. 
Im Laufe der Jahre entwickelten 5,5 Prozent aller Studienteilnehmer, die mit 13 Jahren angefangen haben zu rauchen eine Psychose.  Bei Jugendlichen, die später mit dem qualmen begonnen haben, waren es nur 2,8 Prozent. 

Zigaretten schädigen das Hirn

Aber wie lösen Zigaretten eigentlich Psychosen aus? "Der Konsum von Zigaretten könnte die Ausrichtung eines Gehirns in der Entwicklung beinträchtigen und so die zukünftige mentale Gesundheit schaden", beschreiben Forscher. 
Das wiederum kann zu Angstzuständen, Halluzinationen und bipolaren Störungen, wie etwa manische Depressionen führen – also zu gestörter Realitätswahrnehmung.

Für die Studie wurden mehr als 9.000 Jugendliche zwischen 15 und 16 Jahren befragt. Dabei rauchten 12 Prozent von ihnen – also rund 1.000 – schon täglich. Von Wissenschaftlern wurden fast alle Jugendlichen 15 Jahre begleitet, sodass die Langzeit-Auswirkungen festgehalten werden konnten. Außerdem wurden bei der Studie auch andere mögliche Psychose-Faktoren wie etwa familiäre Umstände, Alkohol- und anderweitiger Drogenkonsum beachtet. 

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