Gesundheit

Muttermilch und Wasser – eine lebensgefährliche Kombination für Babys

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Bis zum sechsten Monat sollten Babys ausschließlich Muttermilch oder Milchpulver bekommen

In den ersten sechs Monaten ihres bekommen Babys für gewöhnlich Muttermilch. Diese sollte allerdings auf keinen Fall mit Wasser gestreckt werden, da sonst Lebensgefahr drohen kann.

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Vor etwa drei Jahren wurde ein trauriger Fall aus Georgia in den USA  bekannt, als eine 25-jährige Mutter ihrem Neugeborenen Muttermilch gestreckt mit Wasser zu trinken gab. Die junge Mama hatte kein Geld für Milchpulver und produzierte selbst zu wenig Milch für ihren Säugling, um es zu stillen. Das Baby starb schließlich an einer Wasservergiftung.

Wasser ist doch etwas ganz natürliches – wieso ist es dann so gefährlich für Neugeborene? Babys können eine Überhydrierung erleiden, wenn sie zu viel Wasser zu sich nehmen. Da ihre Nieren noch nicht ganz ausgebildet sind, können sie Wasser nicht richtig verarbeiten, wie Kinder in späterem Alter.

Die Folgen sind erschreckend: Der Mineralstoff Natrium wird abgebaut, wodurch der Körper aufschwemmt und es zu Krampfanfällen und Bewusstlosigkeit kommen kann. Der Säugling wirkt dann lethargisch und apathisch. Wenn das Kind nicht ins Krankenhaus kommt und mit Elektrolyten behandelt wird, kann eine zu hohe Wassermenge im schlimmsten Fall sogar zum Tode führen.

Daher sollten Neugeborene laut Experten bis zum sechsten Lebensmonat gar kein Wasser bekommen, sondern ausschließlich Muttermilch oder Milchpulver. Ab dem siebten Monat ist die Gefahr einer solchen Wasservergiftung nicht mehr so groß. Ab dem zwölften Monat sind die Nieren dann komplett ausgebildet und können Wasser richtig verarbeiten.

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