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Gesundheit

Neue Volkskrankheit: ​Zahnärzte warnen vor Kreidezähnen!

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Kreidezähne sollen schlimmer sein als Karies

Lange Zeit galt Karies als größtes Problem bei Schülern und Kindern. Mittlerweile warnen Zahnärzte aber vor etwas ganz anderem! Immer mehr Kinder leiden an Kreidezähnen!

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Bei dieser neuen „Volkskrankheit“, wie es der Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde nennt, reagieren Backenzähne, aber auch Frontzähne, empfindlich auf Hitze, Kälte oder chemische Reize. Die Zähne seien porös, da sich der Zahnschmelz nicht richtig ausbilden konnte.  Auch gelbe Flecken sind zu Beginn nicht selten. Die Zähne haben eine raue Oberfläche und sind zerfurcht, was sie noch anfälliger für Karieserkrankungen macht.  

Betroffene beklagen sich über Schmerzen beim Trinken, Essen und Zähneputzen. Die Zähne bahnen sich bei dieser Krankheit bereits mit Schäden ihren Weg durch den Kiefer und die Mundhöhle. Teilweise können die Zähne dabei so instabil und brüchig sein, dass sie bereits beim Durchdringen durch den Kiefer abbrechen. 

Am häufigsten betrifft die Krankheit einen oder mehrere Backenzähne, seltener auch bei Schneide- oder Milchzähnen auf.  Wichtig ist ein rascher Zahnarztbesuch, sobald man die Krankheit bei seinen Kindern anhand von gelbliches bis hin zu braunen Flecken auf den Zähnen feststellt.

Laut aktuellen Studien leiden etwa 10 bis 15 Prozent aller Kinder in Deutschland an Kreidezähnen. Bei den Zwölfjährigen beträgt die Quote derzeitig sogar mehr als 30 Prozent. Norbert Krämer von der Universität Gießen erklärt: 

Bezogen auf die Mundgesundheit und die Lebensqualität der Kinder [sind Kreidezähne] mittlerweile ein größeres Problem als Karies in dieser Altersgruppe

Erste Schäden wurden bereits bei Ungeborenen im achten Schwangerschaftsmonat diagnositiert. Dabei sind die Ursachen ungeklärt. In Frage kämen Probleme während der Schwangerschaft, Infektionskrankheiten, Antibiotikagaben, Windpocken sowie Erkrankungen der oberen Luftwege.  Die Präzise Ursache ist allerdings ungeklärt. 

Regelmäßige Zahnarztbesuche, das Putzen mit fluoridhaltiger Zahnpasta daheim, Flouridlack-Behandlungen beim Arzt und der Aufbau abgebrochener Zähne könnten helfen, diese zu erhalten, sagen Experten.

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