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Gesundheit

Die oberste Devise lautet immer: Vorbeugen! So vor Zeckenbissen schützen!

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Vorbeugen statt Nachsorgen ist immer der einfachere Weg

Einmal durchs Gras gehüpft schon kleben sie überall: Zecken. Da es gegen den schwarzen Parasiten keinen 100-prozentigen Schutz gibt, lautet die Devise: Lieber Vorbeugen statt Nachsorgen. Mit ein paar leichten Tricks brauchen wir bei Streifzügen durch den Wald vor Zeckenbissen keine große Angst mehr haben.

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Zeckenbisse können gefährliche Krankheiten übertragen. Hierzu zählt Borreliose, welche glücklicherweise mit Antibiotika behandelbar ist, aber auch die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), bei der alle Medikamente ziemlich wirkungslos sind. Daher sollte sich jeder, der in ausgewiesenen Risikogebieten wohnt oder dort seinen Urlaub verbringt über eine FSME-Impfung nachdenken. 

Die perfekte Vorbeugung erspart viel Ärger

Am besten ist es natürlich, wenn durch richtiges Verhalten Zeckenbissen vorgebeugt werden kann. 
Zunächst empfiehlt sich bei Wanderungen und Spaziergängen über Wald und Felder die Online-Recherche, ob es sich um ein Risikogebiet handelt oder nicht. 

Nicht nur in solchen Risikogebieten sind befestigte Wege der bessere Schutz vor Zeckenbissen, da sich die kleinen Kobolde am liebsten an Grashalmen von ungemähten Sommerwiesen aufhalten. Aber auch Laub und Dickicht in Wäldern, lange Gräser am Wegesrand oder auch Flussufer sind geeignete Orte. Selten klettern die Insekten höher als 1,50 Meter – die Vorstellung von Zecken, die sich von Bäumen herabfallen lassen, ist eher selten möglich. Allerdings sind auch Zeckenlarven nicht zu unterschätzen! 

In der Regel landen Zecken auf unserer Haut, weil wir Sie im Vorbeigehen mit Beinen oder Armen abstreifen. Anschließend machen sich die Parasiten auf die Suche nach einer geeigneten Bissstelle, was meistens in warmen, dunkleren Orten der Fall ist. Heißt: Sie krabbeln meist unter unsere Kleidung. 

Je länger eine Zecke für diese Suche benötigt, umso größer sind die Chancen, das Tier zu entdecken und zu entfernen, damit sie uns nicht beißen können.  Geschlossene Kleidung ist deshalb besonders effektiv gegen die Plagegeister. Es empfiehlt sich, lange Ärmel und Hosenbeine sowie möglichst hohe Schuhe  wie zum Beispiel Gummistiefel. Zudem sollte die Hose in die Socken gesteckt werden, um Zecken den Zugang zur Haut zu erschweren.

Auch, wenn es die Zecke während des Spazierganges nicht bis zur Haut schafft: Die Bissgefahr ist noch nicht vorbei. Die Parasiten können einige Zeit auf der Kleidung überleben, um dort auf die passende Gelegenheit zu warten. Vorbeugend kann hier helle Kleidung getragen werden, damit sich die kleinen Krabbler leichter entdecken und entfernen lassen. 

Als zusätzlichen Schutz können Sie ein insektenabweisendes Mittel aus der Drogerie oder der Apotheke auftragen. Ebenfalls mögen Zecken keine Sprays oder Lotionen, da die ätherischen Öle aus Anis, Lavendel, Rosmarin, Cintronella oder Patchouli sie irritieren und vertreiben. Alerdings soltlen sie stündlich aufgetragen werden, um ihre Wirkung voll zu entfalten. 
Auch der Verzehr von Knoblauchzehen vor dem Waldspaziergang kann Zecken fernhalten. 

Abendliche Zeckensuche bleibt nicht aus

Täglich sollte nach dem Spaziergang  Kleidung und Körper gründlich nach Zecken abgesucht werden. Gefährdet sind vor allem warme Körperstellen, an denen die Haut besonders dünn ist. Hierzu gehören der Schambereich, Kniekehlen und Achselhöhlen, Brust, Leistengegend und Bauch. Bei Kindern sind auch Haaransatz und Nacken beliebte Bissstellen für Zecken. Krabbeln die Tierchen noch, lassen Sie sich einfach mit einem Klebeband aufnehmen und entsorgen.
Auch bei euren Vierbeinern solltet ihr gründlich suchen. Warum gerade für Tiere die Auwaldzecke gefährlich wird, erfahrt ihr hier. 
Hat die Zecke gebissen, entfernen Sie diese möglichst hautnah und behutsam. Der Leib sollte langsam herausgezogen und dabei nicht gequetscht werden. Dies sollte so schnell wie möglich passieren, da frühestens nach 24 Stunden die Borrelioseerreger übertragen werden.Falls sich nach dem Entfernen eine Rötung bildet und nicht wieder zurückgeht, sollte schnellstmöglich ein Arzt aufgesucht werden. Gleiches gilt, wenn die Bissstelle anschwillt, schmerzt, pocht oder heiß wird.

 

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