Gesundheit

​Ingwer - was die Wunderwurzel alles kann

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Die scharfe Knolle als Allrounder

Ingwershots liegen total im Trend. Sogar im Supermarkt kann man sie mittlerweile kaufen. Sie versprechen ein starkes Immunsystem und Gesundheit. Die Knolle als verarbeitetes, meist überteuertes Produkt zu kaufen ist aber gar nicht nötig.

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Die Ingwerwurzel schmeckt nicht nur hervorragend in pikanten Gerichten, sie eignet sich auch vielseitig als Heilmittel.
 
Bei einer Erkältung...
 
... wirkt Ingwer antibakteriell. Die ätherischen Öle des Ingwers können sogar bei Entzündungen der Nebenhöhlen sowie Atemwegsbeschwerden Abhilfe schaffen. Auch der Hustenreiz wird gelindert und die Durchblutung gefördert, wodurch die Erkältung schneller ausgeschwitzt werden kann.
 
Rheumabeschwerden...
 
..., wie Schmerzen, Entzündungen und Schwellungen der Gelenke, bessern sich bei der täglichen Einnahme von Ingwer. Am besten zu Beginn des Kochens fünf Gramm Ingwer ans Essen geben. Auch das Blut wird durch die Ginger Öle verdünnt und die Blutplättchen verkleben nicht mehr.
 
Tierische Fette...
 
... lassen in zu hoher Dosierung den Cholesterinspiegel steigen. Um den Effekt ein wenig zu hemmen, sollte zu jedem fettigen Essen Ingwer serviert werden.
 
Hat man zu viel gegessen...
 
..., haben die Verdauungsorgane alle Hände voll zu tun. Um ihnen die Arbeit ein wenig zu erleichtern, solltest du zur Knolle greifen. Die Schafstoffe regen die Gallensaftproduktion an, verkleinern Eiweiß und können vor Entzündungen der Magenschleimhaut schützen.
 
Blähungen...
 
... sind ein unangenehmes Thema. Mit Ingwer kannst du sie vermeiden und sogar Verstopfungen lösen. Dieser hemmt nämlich die Vermehrung der Dickdarmbakterien, welche sich von Kohlenhydraten ernähren und für unangenehme Gase sorgen.
 
Auch als Wachmacher...
 
... eignet sich die scharfe Wurzel. Die Herzkraft wird gestärkt und wer morgens oft friert, kann sich freuen. Die Wärmerezeptoren im Körper werden durch die Scharfmacher Gingerol und Shogaol, die im Ingwer enthalten sind aktiviert. Das Wärmegefühl verbreitet sich schnell ganzen Körper.
 
Die richtige Zubereitung
 
Während gegen rheumatische Beschwerden die Shogaole am effektivsten sind, sollte in der sonstigen Zubereitung beachtet werden, dass der Ingwer erst gegen Ende dem Gericht hinzugefügt und nur kurz gekocht wird. Die ätherischen Gingerole, die sich dicht unter der Schale der Knolle befinden, sind empfindlich und verwandeln sich beim Kochen schnell in den Scharfmacher Shogaol. Wenn man es eher mild mag, sollte man den Ingwer also am besten roh oder mit sehr kurzer Kochzeit genießen. Außerdem wichtig ist, dass die Wurzel nur dünn geschält wird, um die Heilwirkung nicht weg zu schneiden. Die empfohlene Verzehrmenge am Tag liegt bei etwa fünf Gramm.

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