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Gesundheit

Wärmflasche in der Schwangerschaft: Das solltest du beachten!

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Eine zu heiße Wärmflasche kann gravierende Folgen für den Fötus haben

​Eine Bettflasche spendet nicht nur in den kalten Wintermonaten Wärme, sie hilft auch gegen Bauchschmerzen, Rückenschmerzen oder bei einer Erkältung. Und auch in der Schwangerschaft wird sie häufig eingesetzt. Denn: Wärme verschafft Betroffenen häufig Linderung bei jeglichen Problemen, die eine Schwangerschaft nun mal mit sich bringt. Allerdings ist Vorsicht geboten, sollte man die Wärmflasche auf den Bauch legen.

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Gravierende Schäden

Rückenschmerzen, Bauchschmerzen oder Blähungen, all das sind Probleme, mit denen Schwangere zu kämpfen haben. Was da hilft ist eine Wärmflasche. Allerdings ist hier Vorsicht geboten. Babys sind nämlich nicht in der Lage ihre Körpertemperatur selbst zu regeln. Das heißt, sie nehmen die Wärme von außen auf. Ist die Gummiflasche zu heiß, kann das Ungeborene also überhitzen. Das kann zu Schäden in der frühkindlichen Entwicklung, Hirnschäden des Ungeborenen oder sogar zu einer
Fehlgeburt führen.

Nicht nur in der Frühschwangerschaft problematisch

Eine zu heiße Wärmflasche kann nicht nur in der Frühschwangerschaft gefährlich werden, sondern vor allem im letzten Schwangerschaftsdrittel. Während zu Beginn der Schwangerschaft ein geringeres Risiko besteht, da der Fötus die Wärme nicht direkt spürt, verhält sich das gegen Ende der Schwangerschaft anders. Dann kann sich das Neugeborene nämlich nicht mehr hinter Bauch und Blase verstecken, sondern liegt direkt unter der Bauchdecke und bekommt die Wärme so direkt ab.

Verzicht auf Wärmeflasche?

Heißt das, man sollte während der gesamten Schwangerschaft gar keine Wärmflasche benutzen? Nein, das nicht. Es gilt allerdings ein paar Regeln zu beachten.

Das ist wichtig

Zum einen sollte man darauf achten, dass die Temperatur der Wärmflasche nicht über 40 Grad ansteigt. Das gleiche gilt übrigens auch bei einem heißen Bad in der Wanne. Zum anderen sollte kein kochendes Wasser in die Bettflasche gefüllt werden. So wird sie generell zu warm und es besteht das Risiko, dass sie platzen könnte. Noch wichtig: Man sollte die Gummiflasche auf keinen Fall direkt auf die Haut legen, sondern ein Tuch oder ähnliches benutzen – sonst kommt es zu Verbrennungen.

Alternativen zu Wärmflaschen

Alternativ können auch Heizkissen Wärme spenden. Von denen sollten Schwangere allerdings die Finger lassen. Denn: Ihre Temperatur ist schwer zu regulieren, was für das Ungeborene unter Umständen problematisch werden könnte. Um einiges besser geeignet sind Kirschkernkissen oder Getreidekissen. Die kann man problemlos in Mikrowelle oder Backofen erwärmen und so die Temperatur regulieren. Außerdem werden die Kissen generell nicht so warm wie eine Wärmflasche.

Wärme von Innen

Wer allerdings keine Wärmflaschen, Kirschkern- oder Getreidekissen verwenden will, kann auch auf einfache Hausmittel zurückgreifen. Verschiedene Tees zum Beispiel können Krämpfen entgegen wirken und die Verdauung fördern. Hier bietet es sich an, einfach seine Hebamme um Rat zu fragen. Aber auch Chilli oder Pfeffer wärmen den Körper von innen. Außerdem helfen die Gewürze die Verdauung anzukurbeln. Das kann bei Schwangerschaftsbeschwerden wie Blähungen oder Bauchschmerzen helfen. Gewürze wie Kreuzkümmel, Zimt oder Beifuß sollten in der Schwangerschaft hingegen gemieden werden. Denn: Sie sind bekannt dafür, wehenfördernd zu sein. Auch hier gilt: Bei Unsicherheit immer die Ärzte oder die Hebamme fragen.

Also, immer schön vorsichtig mit der Wärmeflasche umgehen oder eben auf Alternativen umsteigen. 

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