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Gesundheit

Starke Frauen im Interview: Birgit G.

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"Ohje, Todesurteil. Ich sehe meine Tochter nicht mehr aufwachsen."

​Bei Frauen ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung. In Deutschland bekommen pro Jahr rund 71.000 Frauen die Schockdiagnose. Das heißt: Jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Birgit ist eine von ihnen.

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Mit unserer Kampagne „Gemeinsam gegen Brustkrebs“ möchten wir auf die Krankheit aufmerksam machen und Betroffenen eine Plattform bieten, um ihre Erfahrungen mit anderen zu teilen und diesen in einer schweren Zeit Mut zu machen.

Starke Frauen im Interview: Birgit G. | #GemeinsamGegenBrustkrebs, von kbaumann

Birgit wurde in ihrem Leben schon einmal mit dem Krebs konfrontiert. Mit nur drei Jahren erkrankte ihr Sohn daran und starb. Jahre später bekam auch Birgit die Schockdiagnose: Brustkrebs – und das kurz vor Weihnachten. Da rief Birgits Frauenärztin an und riet ihr, einen Termin zur Bruskrebsvorsorge auszumachen.

Am Anfang war sie natürlich geschockt. Schmerzhafte Erinnerungen an ihren Sohn kamen zurück.

„Ohje, Todesurteil. Ich sehe meine Tochter nicht mehr aufwachsen.“

Zuerst weigerte sie sich eine Chemotherapie zu machen. Letztendlich entschied sie sich dann aber doch dazu. Noch heute rät sie allen Erkrankten, unbedingt eine Therapie zu machen und es nicht mit 'Wunderheilern' zu versuchen.

Ohne Thomas, ihren Lebensgefährten, hätte sie die schwere Zeit nicht durchgestanden. Er und seine Mutter waren für Birgit da, erledigten Einkäufe und Haushalt und kümmerten sich vor allem um die Tochter. Die war damals gerade mal vier Monate alt.

Neben ihr hat Birgit noch eine ältere Tochter. Beide sind für sie enorm wichtig. Auch nach ihrer Erkrankung hat sie nämlich nur einen Wunsch: Sie will ihre kleine Tochter Stück für Stück aufwachsen sehen und solange da sein, bis beide Kinder selbstständig sind.

Obwohl Birgit heute krebsfrei ist, sei jede Nachsorge mit Angst verbunden, so Birgit. Bei jeder Kleinigkeit denkt sie: Kommt da wieder was?

„Die Angst geht nie mehr weg!“

Für die Zukunft würde sich Birgit wünschen, dass es mehr Aufklärung zum Thema Brustkrebs gäbe. Auch rät sie jeder Frau regelmäßig zur Vorsorge zu gehen und nach der Diagnose nicht aufzugeben.

„Man schafft die Therapie, immer einen Schritt nach dem anderen, dann geht das schon.“

Im Interview erzählt sie außerdem wie ihre Therapie verlaufen ist, wie Bekannte darauf reagiert haben und vor allem: mit welchen gesundheitlichen Problemen sie heute noch zu kämpfen hat. 

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