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Gesundheit

Starke Frauen im Interview: Danny

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"Zuerst hab ich gedacht: Ok, das wars. Krebs bedeutet Tod."

​Bei Frauen ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung. In Deutschland bekommen pro Jahr rund 71.000 Frauen die Schockdiagnose. Das heißt: Jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Danny ist eine von ihnen.

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Mit unserer Kampagne „Gemeinsam gegen Brustkrebs“  möchten wir auf die Krankheit aufmerksam machen und Betroffenen eine Plattform bieten, um ihre Erfahrungen mit anderen zu teilen und diesen in einer schweren Zeit Mut zu machen.

Starke Frauen im Interview: Danny | #GemeinsamGegenBrustkrebs, von kbaumann

Dannys Krebsgeschichte begann, als sie durch Zufall selbst einen Knoten an der Brust ertastete. Damals war ihr Frauenarzt der Meinung, das wäre nichts Schlimmes. Danny aber ließ der Knoten nicht los. Sie ging zu einem anderen Arzt, der sie direkt in die Klinik schickte. Da die Schocknachricht: Danny hat Brustkrebs – und der wächst schon seit acht Jahren. In den letzten zwei Wochen war er regelrecht explodiert.

Danny ärgert es noch heute, dass der Krebs acht Jahre lang nicht bemerkt wurde – obwohl sie regelmäßig bei der Vorsorge war. Außerdem starb ihre Tante an Brustkrebs - Danny galt also als Risikopatientin.  Trotzdem wurde ihre Brust immer nur abgetastet, einen Ultraschall gab es nie.

Am Tag der Diagnose war für sie einfach alles nur unwirklich.

„Zuerst hab ich gedacht: Ok, das wars. Krebs bedeutet Tod!“

Trost und Unterstützung fand sie in ihrer besten Freundin. Die fing sich schneller, als Danny selbst. Sie las Literatur, begleitete Danny zu jedem Arztbesuch und leitete sie durch den ganzen Prozess.
Lange erzählte sie auch ihrer Familie nichts. Sie musste erst selbst damit klar kommen, und wollte, dass ihr damals 24-Jähriger Sohn so unbelastet wie möglich blieb.

Während der Chemotherapie ging es Danny gut.

„Es gibt viele Frauen die leiden, aber auch viele die locker durchkommen.“

Heute sieht sie vieles positiver. Sie regt sich nicht mehr über alles auf, akzeptiert Menschen so wie sie sind – ändern kann man sie sowieso sind. Außerdem ist Danny heute egoistischer und setzt ihre Wünsche durch. Auch hat sie sich nach der Therapie ein Tattoo stechen lassen – Schwalben am Unterarm. Für jedes Jahr nach dem Krebs eine. Heute sind es zwei, bald drei. Bis zu fünf sollen es werden. Denn nach fünf Jahren gilt man als geheilt.

Im Interview spricht Danny über den Ablauf ihrer Therapie, was ihr schönstes Erlebnis mit ihrer Perücke war und vor allem was sie Menschen rät, die in der gleichen Situation sind.
 
 

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