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Gesundheit

​Vorsorgeuntersuchungen für Frauen ab 40!

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Das sind die wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen!

Immer wieder werben Ärzte und Krankenkassen für dieselbe Sache: Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und anderen Krankheiten, die erst im Laufe des Lebens auftauchen. Aber sind wir doch ehrlich: Nur die wenigsten von uns nehmen die ganzen Angebote wahr…

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Viele Krankheiten kommen schleichend und unbemerkbar. Kein Wunder, dass sie häufig viel zu spät entdeckt werden. Dabei gibt es eine ganz einfach Methode, diese rechtzeitig zu erkennen!

Man muss einfach ab spätestens dem 35. Lebensjahr regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen machen. Man soll nur darauf achten, dass keine Übertherapie entsteht! Man sollte nur die medizinisch notwendigen Untersuchungen machen.

Wir haben die wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen für Frauen ab 40 zusammengefasst:
 
Mammographie zur Früherkennung von Brustkrebs

Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen. Allein in Deutschland erkranken jährlich 70.000 Frauen daran.

Da diese Krebsart sehr lange keine spürbaren Symptome aufweist, beginnt die Vorsorge schon ab dem 20. Lebensjahr. Das Abtasten der Brust beim Gynäkologen findet jährlich statt und ist Pflicht. Später wird es auf die Achselhöhlen erweitert und die Frau wird auch darüber aufgeklärt, wie sie ihre Brust selbst richtig abtasten kann.

Und allerspätestens ab 50 sollte man regelmäßig zur Vorsorge gehen. Am besten ist es aber schon ab dem 35. oder 40. Lebensjahr.

Bei der Mammographie können durch Röntgenstrahlen selbst die Knoten, Tumore und Gewebeveränderungen sichtbar werden, die beim Abtasten noch nicht spürbar sind. Jedoch kann die Mammographie nicht alle Tumoren entdecken. Besonders bei Frauen mit sehr dichtem Brustgewebe ist es schwer, Knoten zu entdecken. Und gerade bei diesen Frauen ist das Risiko an Brustkrebs zu erkranken fünfmal höher als bei Frauen mit lockerem Gewebe.
    

    
In solchen Fällen ist eine Mamma-Sonografie besser geeignet. Jedoch kostet der Brustultraschall zwischen 35 und 75 Euro und wird nur in seltenen Fällen von den Krankenkassen übernommen.

Aber die beste Lösung ist die Magnetresonanztomografie (MRT). Sie liegt zu 95% richtig und liefert die besten Ergebnisse. Jedoch wird die 500-Euro-Untersuchung nicht von den Kassen übernommen, nur im Falle eines sehr hohen Brustkrebsrisikos.
 
Abstriche zur Erkennung von Gebärmutterhalskrebs

Die zweithäufigste Krebsart ist das Zervixkarzinom, also Gebärmutterhalskrebs. Deshalb bekommen Mädchen bis 14 Jahre oder noch vor dem ersten Geschlechtsverkehr eine Impfung zur Prävention.

Ab dem 20. Lebensjahr sollte einmal jährlich ein Abstrich des Muttermundes und Gebärmutterhalses (PAP-Test), sowie eine Tastuntersuchung der äußeren und inneren Geschlechtsorgane gemacht werden.

Ab dem 30. Lebensjahr wird zusätzlich zu dem PAP-Test noch der sogenannte HPV-Test empfohlen. Dieser Abstrich kann Zellveränderungen, die durch eine Infektion mit humanen Papillomaviren (HPV) ausgelöst werden, besser erkennen.

Bei regelmäßiger Durchführung ist dieser Test  ziemlich genau. Alle drei Jahre übernehmen die Krankenkassen bei Frauen ab 35 die Kosten für die Kombination aus PAP- und HPV-Test. Davor kostet der HPV-Test zwischen 50 und 80 Euro, wenn er auf Wunsch der Patientin gemacht wird, ohne einen begründeten Verdacht.
 
Spiegelung des Dickdarms zur Darmkrebsfrüherkennung

Ab dem 30. Lebensjahr wird die Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung von Darmkrebs bei Menschen mit erhöhtem Risiko empfohlen.

Die Krankenkassen übernehmen ab dem 50. Lebensjahr die Kosten für eine Stuhlprobe im Jahr.

Mit der Stuhlprobe können veränderte Zellen und Blutrückstände erkannt werden. Sollte etwas Auffälliges entdeckt werden, wird eine Darmspiegelung verordnet. Diese wird ab 55 Jahren zwei Mal im Abstand von zehn Jahren von den Krankenkassen übernommen.

Durch einen Schlauch, der bis zum Blinddarm geschoben wird, kann eine Kamera Bilder von der Darmschleimhaut machen. So können bereits vorhandene Krebsvorstufen erkannt werden. Mit einer Zange kann verdächtiges Gewebe anschließend entfernt werden.

Eine Alternative zu der klassischen Darmspiegelung ist die Darmspiegelung per CT. Sie ist angenehmer und muss privat gezahlt werden. Jedoch ist sie auch weniger zuverlässig.
 
„Check-Up 35“ zur Kontrolle von Herz und Nieren

Ab 35 kann man einen standardisierten Check-up machen. Im Abstand von zwei Jahren werden die Kontrollen durchgeführt. Dabei sollen Herz-, Kreislauf- und Nierenerkrankungen und Diabetes frühzeitig erkannt werden. 
    

                  
Es wird der gesamte Körper kontrolliert. Der Blutdruck und die Pulsfrequenz werden gemessen und es gibt eine Untersuchung des Urins sowie eine Blutprobe auf Gesamtcholesterin und Nüchternblutzucker.

Dieser Untersuchung ist besonders für die Menschen wichtig, die nicht so stark auf ihre Gesundheit achten. Denn mit dieser  Maßnahme werden Bluthochdruck oder Stoffwechselprobleme sehr früh erkannt.

Diese Vorsorgeuntersuchungen werden von den Krankenkassen übernommen.
 
Untersuchung zur Früherkennung von Hautkrebs

Hautkrebs ist gut heilbar, wenn er rechtzeitig erkannt wird. Deshalb ist ein kostenloser Hautkrebs-Check empfehlenswert.

Der Hautarzt sucht den ganzen Körper mit einer hellen Lampe oder Lupe nach Leberflecken ab. Auch Kopfhaut, Gesäß und Geschlechtsteile werden kontrolliert. Sollten es auffällige Hautveränderungen geben, wird eine Gewebeprobe entnommen und ins Labor geschickt.

Neun von Zehn Melanomen werden in der Regel erkannt. Außerdem sind die Risiken der Untersuchung ziemlich gering. Im schlimmsten Fall hat man eine kleine Narbe durch die Entfernung eines Muttermals.
    

                  
Es gibt auch Kontrollen per Auflichtmikroskop. Diese ist zwar genauer, aber die Kosten von ungefähr 15 bis 25 Euro werden nicht von allen Krankenkassen übernommen.   

Eine weitere Methode ist  „Nevisense“. Dieses neue Verfahren hat eine Trefferquote von 97 Prozent und sie ist schmerzlos. Jedoch kostet sie zwischen 90 und 120 Euro und wird ebenfalls nicht von den Kassen bezahlt.

 
Je nach Krankenkasse werden auch diese Vorsorgeuntersuchungen übernommen: Glaukom-Früherkennung, Blutuntersuchungen, Zahnvorsorge, Kontrolle von Herz und Gefäßen und Früherkennung von Magen- und Darmkrebs.

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