Gesundheit

So unterscheidest du normale Kopfschmerzen von einer Migräne

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Der Migräne-Guide für jedermann!

Jeder kennt sie, jeder hasst sie, aber niemand weiß so wirklich warum sie uns quälen! Kopfschmerzen sind in jedermanns Leben vorhanden und trotzdem wissen die meisten nur sehr wenig über ihre Auslöser und Behandlungsmöglichkeiten. Was genau ist zum Beispiel eine Migräne? Und wie bekämpfe ich sie am besten?

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Bei über 200 verschiedenen Arten von Kopfschmerzen kann man schnell mal den Überblick verlieren. Für die meisten von ihnen gibt es zwar keine wissenschaftlich belegbare Ursache, doch die meisten von uns haben schon mal von den typischen Auslösern gehört.

Dazu zählen unter anderem Stress, Hunger, Schlafmangel, stickige Luft, Alkohol und Hormonschwankungen. Obwohl wir schon beim kleinsten Anzeichen gerne zum Schmerzmittel greifen würden, ist das vielleicht gar nicht die beste Idee! Viele Ärzte raten dazu wenn möglich möglichst ohne Medikamente auszukommen und zu anderen Maßnahmen zu greifen. Kennt man den möglichen Grund für die Schmerzen ist das ganz simpel. 

So kann man einfach mal kurz ein Fenster öffnen, um frische Luft hereinzulassen, einen Schluck trinken, sich zum Verschnaufen kurz hinlegen oder etwas essen. Oftmals wird man die Schmerzen so auch ohne Hilfe relativ schnell wieder los.

Treten Kopfschmerzen jedoch vermehrt und wiederkehrend auf und lassen sie sich selbst mit Schmerzmitteln nicht wirklich mindern, ist es an der Zeit einen Spezialiste aufzusuchen. Leidet man nämlich mehr als ein- bis zweimal im Monat an starken Schmerzen könnte es sich dabei um eine chronische Erkrankung, wie zum Beispiel Migräne, handeln. Diese würde eine ganz andere Behandlung erfordern und sollte deswegen bei einem Neurologen oder Schmerztherapeuten abgecheckt werden.

Migräne- Was genau ist das?

Der entscheidende Unterschied zwischen einer Migräne und anderen Kopfschmerzarten ist ihre Veranlagung im Erbgut. Ihre Ursache ist also nicht unklar und kann zurückverfolgt werden. Auch ihre Schmerzen zeigen sich etwas anders als die anderer Kopfschmerzarten. Hier treten sie nämlich meist nur einseitig auf und werden als pulsierend und stechend beschrieben.
Als “ernste, neurologische Störung” zählt sie zu den chronischen Erkrankungen und wirkt sich auf die Gehirne Betroffener aus. Dadurch reagiert das Gehirn viel intensiver auf äußere Reize und tut sich schwer Schmerzreize ausreichend zu filtern.

Wie kann ich Migräne bekämpfen?

Es gibt sehr viele Behandlungsmöglichkeiten, die dein Arzt mit dir durcharbeiten kann. Als bester Wirkstoff gegen die Schmerzen gelten Medikamente, die CGRP-Antikörper enthalten. Diese werden jedoch oftmals erst nach dem erfolglosen Versuch einer anderen Behandlungsmethode, zum Beispiel einer Ernährungsumstellung, in Betracht gezogen und verschrieben. 

Was sind die typischen Auslöser?

Zu den Auslösern einer Migräneattacke zählen viele der bereits genannten Kopfschmerz-Auslöser. Hinzu kommen neben Stress nun auch Depressionen, abrupte Veränderungen des Tagesrhythmus, starke Emotionen, immense körperliche Belastung, unregelmäßiges Essen und plötzliche Wetterumschwünge. Auch zu viel oder zu wenig Schlaf und zu viel Sonne können begünstigend wirken.

Welche Symptome gibt es?

Als “Vorboten” einer baldigen Migräneattacke gelten ungewohnt starker Heißhunger auf Süßes, eine sinkende Konzentrationsfähigkeit und eine erhöhte Müdigkeit. Oftmals führen die sich anbahnenden Schmerzen auch zu einer erhöhten Reizbarkeit bei Betroffenen.

Als letztendlichen Start könnte man das “Auftreten der Aura” bezeichnen. Diese zeigt sich in Form von seltsamen Veränderungen im Sichtfeld. Dazu zählen Funken und Blitze, ein Flimmern oder ein milchiger Schleier, den Betroffene sehen.

Tritt der Schmerz schließlich ein, scheint er mit jedem Pulsschlag schlimmer zu werden und erduldet man ihn unbehandelt, kann er von vier bis zu 72 Stunden andauern.

Mögliche Begleiter der Schmerzen

Viele Erkrankte klagen über Appetitlosigkeit, Übelkeit, Durchfall, Frösteln, erhöhte Lärm- und Lichtempfindlichkeit und Nackenschmerzen während einer der genannten Schmerzattacken. Nimmst du also folgende Begleiterscheinungen bei deinen Kopfschmerzen wahr, solltest du dich vielleicht einmal durchchecken lassen!

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