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Technik

WhatsSafe - So schützt du dein Kind vor Cybergrooming!

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WhatsApp? - WhatsSafe!

WhatsApp, Instagram, Facebook Messenger – Soziale Netzwerk und Online Messaging Dienste sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Sie verfolgen uns tagtäglich und das schon ab einem jungen Alter. Und gerade für Kinder können WhatsApp und co. große Gefahren darstellen. Eltern haben keine Kontrolle darüber, mit wem ihre Sprösslinge im Kontakt stehen, worüber sie sich unterhalten und was in diesen Chatrooms passiert… Genau das soll nun die Web-App „WhatsSafe“ verhindern!

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Was ist Cybergrooming?

Unter dem Begriff „Cybergrooming“ versteht man ein strategisches Vorgehen, mit Mädchen und Jungen in Online Chats und durch Online – Messaging Dienste in Kontakt zu treten. Dabei versuchen die Täter das Vertrauen ihrer Opfer zu gewinnen und sie durch Manipulation in Abhängigkeit zu bringen, sodass sie sich niemandem mehr anvertrauen. Diese Handlungen sind Vorbereitungen zu sexuellem Kindesmissbrauch und damit auch strafbar!
Oft beginnen diese Kontakte in Online-Chatrooms und wechseln daraufhin zum WhatsApp-Messenger, wo sie intimer werden. In diesem Moment wird die neu entwickelte Web – App „WhatsSafe“ aktiv. 
 

Was ist WhatsSafe und wie funktioniert es?

„WhatsSafe“ ist ein Programm, das auf neuester künstlicher Intelligenz (KI), dem sogenannten „Deep Learning“ basiert.  Dabei sollen anhand von bestimmten Algorithmen Pädokriminelle erkannt werden. Die Algorithmen halten beispielsweise Ausschau nach harter und direkter sexueller Kommunikation, dem Vortäuschen einer falschen Identität und dem Versuch, an Fotos oder Videos heran zu kommen.
WhatsSafe wird mit dem Telefon des Kindes verbunden. Bei Verdacht auf sexuelle Belästigung werden die Eltern per E-Mail benachrichtigt und erhalten einen Ausschnitt aus der Konversation. Dabei bleiben die Betreiber passiv und die Eltern müssen selbst entscheiden, ob sie eingreifen.

Die Betreiber des Dienstes warnen, dass es mit den Algorithmen dennoch Schwierigkeiten geben kann, da man durch die Komplexität nicht immer sexuelle Belästigung von gewöhnlicher Konversation unterscheiden kann. So kann es auch einmal zu Fehlalarm kommen. Deshalb haben Eltern die Möglichkeit, eine Whitelist zu erstellen. Dort werden die Kontakte gespeichert, die die Eltern als sicher einstufen, sodass diese Konversationen nicht von dem Programm mitbetrachtet werden. Zudem werden manche Nachrichten von Mitarbeitern gelesen um die KI zu verbessern.
Seit neuestem kann die App auch direkte Beleidigungen feststellen, sodass Eltern erkennen können, wenn ihr Kind überdurchschnittlich oft zum Opfer (oder auch Täter) von Beleidigungen wird. Dadurch kann auch Cybermobbing erkannt werden. Künftig soll die App zudem komplexeres Mobbing und Radikalisierung erkennen, aber das ist noch in Arbeit.
 
Wie sieht es mit dem Datenschutz und der Privatsphäre aus?

WhatsSafe verwendet gesicherte Server in Deutschland, die, den Angaben der Entwickler zufolge, sämtliche Sicherheitsstandards erfüllen. Es werden keine Daten weiterverkauft und auch keine Werbung geschaltet.
Natürlich kommt bei dem Konzept die Sorge um die Privatsphäre des Kindes auf. Da das Programm jedoch dem Schutz des Kindes dient, sollen Eltern selbst entscheiden, was ihnen wichtiger ist und ob sie den Dienst verwenden möchten. Die Mitarbeiter von WhatsSafe verfolgen die Konversationen nur in Verdachtsfällen mit, ansonsten bleiben sie passiv. Es werden zudem keine Fotos, Videos oder Sprachnachrichten kontrolliert. Nur in Einzelfällen benachrichtigt die KI die Eltern nicht bei möglicher Gefahr. In diesen Situationen müssen die Mitarbeiter die Konversationen lesen und die Eltern selbst benachrichtigen.
 
Ist mein Kind dann zu 100% geschützt?

WhatsSafe ersetzt nicht den Schutz der Eltern, sondern unterstützt sie nur dabei! Das Programm hilft dabei, Gefahren frühzeitig zu erkennen, verhindert sie aber nicht. Das können nur die Eltern und die Polizei. Zudem ist dieses Programm nur auf den WhatsApp-Messenger begrenzt. Andere Online-Portale und Chat-Rooms werden nicht kontrolliert.
Dennoch kann es den Eltern eine große Hilfe sein, wenn sie über gefährliche Konversationen informiert werden, denn häufig bekommen die Eltern nicht mit, wenn ihr Kind Pädosexuellen zum Opfer fällt, da sich Kinder  – meist aus Scham  – nicht trauen, mit jemandem darüber zu sprechen.
 
Regel Nummer 1: Prävention!

WhatsSafe ist nur ein Mittel von vielen zur Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch. Man sollte nicht denken, dass dadurch alles geleistet wurde! Kinder müssen über sämtliche Gefahren aufgeklärt werden und sollten ohne die entsprechende Medienkompetenz nicht ins Internet gelassen werden. Aber selbst das kann sie nicht vor Manipulation schützen. Kinder sollten mehrere Ansprechpartner haben und Eltern müssen stets wachsam sein, um Gefahren frühzeitig zu erkennen und ihr Kind zu schützen!

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