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Tiere

Diese Zimmerpflanzen sind giftig für dein Haustier!

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Pflanzen - Schön, aber gefährlich...

Zimmerpflanzen sind hübsch und verschönern jeden Raum. Er wirkt lebendiger und frischer und nebenbei wird auch die Luft gereinigt. Dabei geht es allen gut...

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Wer ein Haustier besitzt, weiß, wie verspielt und neugierig sie sein können. Sie klettern auf Fensterbänke, Schränke und Tische und dabei kann es schon einmal passieren, dass ihnen eine Zimmerpflanze zum Opfer fällt. Während Hunde nur in jungen Jahren Interesse an Pflanzen haben, so knabbern Katzen in jedem Alter gerne mal an den geliebten Gewächsen. Sie probieren jede Pflanze aus, nicht wichtig, ob sie gut verträglich ist. Dabei sind gerade sehr viele Zimmerpflanzen giftig für unsere Haustiere. Und einige können sogar tödlich sein!

Folgende 5 Zimmerpflanzen sind gefährlich für unsere Tiere:

1. Aloe Vera

Aloe Vera ist eine sehr beliebte Zimmerpflanze, die zusätzlich als Hausmittel bei vielen Verletzungen und Entzündungen, aber auch als Hautpflege dient. Dass diese Pflanze gefährlich für Katzen und Vögel sein kann, ist kaum zu glauben. Aber so ist es! Äußerlich angewendet ist Aloe Vera eine Wunderpflanze, aber bei Verzehr kann sie gefährlich werden. Der Inhaltsstoff Saponin kann zu Durchfall, Magenbeschwerden und Lähmungserscheinungen führen.

2. Drachenbaum

Drachenbäume sind besonders pflegeleicht und robust. Sie werden gerne als Zimmerpflanzen gehalten, denn mit den gelb - grünen Blättern sehen sie sehr gut aus. Doch auch sie enthalten, genau wie der Aloe Vera, die giftigen Saponine. Da die Pflanze recht bitter schmeckt, werden meist nur kleine Mengen an Saponinen aufgenommen, weshalb sie meist ungefährlich sind. Ist die Katze jedoch schon krank oder geschwächt, können Kreislaufstörungen und Erbrechen die Folge sein.

3. Azaleen

Azaleen sehen mit ihrer Blütenpracht besonders schön aus und genau das ist täuschend! Azaleen enthalten Acetylandromedol, welches nicht nur Herz – Kreislaufprobleme auslösen kann, sondern auch zu Rauschzuständen führt. Vermehrter Speichelfluss, Apathie und Erbrechen treten bei einer Vergiftung nicht selten auf. Im schlimmsten Fall können Koma und Herzversagen folgen! Nicht nur Katzen regieren empfindlich auf die giftigen Inhaltsstoffe, sondern auch Schildkröten und Pferde.

4. Alpenveilchen

Durch ihre Farben und Formen sind Alpenveilchen sehr geschätzte Zimmerpflanzen. Sie sind ein optischer Hingucker, die jedes Haus beleben und dabei sind sie hochgiftig! Die enthaltenen Tritertensaponine sind besonders stark in der Knolle gespeichert, weshalb dies auch der giftigste Teil der Pflanze ist. Aber auch die Blüten dürfen nicht unterschätzt werden! Bei Verzehr kann es zu Erbrechen, Durchfall, Reizungen der Schleimhäute, Koliken und Atemlähmung bis hin zum Tod kommen. Deshalb sollte die Pflanze außerhalb der Reichweite von Haustieren und auch Kleinkindern gehalten werden!

5. Lilien

Lilien gibt es in den unterschiedlichsten Formen und Farben. Sie sind wunderschön und haben einen angenehmen Duft. Außerdem sind sie gefährlich. Bereits kleinste Mengen der Pflanzen oder auch nur ihr Blumenwasser oder ihre Erde können zu Vergiftungen führen. Besonders Katzen reagieren sehr empfindlich auf das Gift der Lilie. Die Symptome wie häufiges Urinieren, gesteigerter Durst und Appetitlosigkeit scheinen zwar harmlos zu sein, doch Nierenversagen, welches durch die Vergiftung verursacht wird, tritt erst ein paar Tage später ein. Nach einer ärztlichen Behandlung wird nur jede zweite Katze wieder gesund.
Nicht bei allen Pflanzen verrät jedoch der Name, dass es sich um eine Lilienpflanze handelt. Dazu gehören auch Maiglöckchen, Einblatt und die gewöhnliche Calla. Diese Pflanzen können andere toxische Wirkungen haben, die ebenfalls nicht unterschätzt werden sollten!

Was kann ich als Tierhalter bei einer Vergiftung tun?

An erster Stelle sollten die Atemwege des Tieres freigelegt werden: Die Zunge wird nach vorne gezogen und die Mundhöhle von Schleim oder Erbrochenem befreit. Auf keinen Fall darf man dabei das Tier zum Erbrechen bringen! Bei Atemstillstand sollte zusätzlich der Kreislauf durch eine Herzdruckmassage wieder in Schwung gebracht werden.

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