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Verbrauchertipps

Urlaubsgrüße über Social Media: Heiße Spur für Einbrecher

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Social Media: Was man im Urlaub auf gar keinen Fall tun sollte!

Ihr genießt gerade euren Sommerurlaub und seht, die Sonne scheint, das Essen ist lecker und ihr habt gerade gesehen wie mies das Wetter zuhause ist. Da wäre es doch gerade der perfekte Zeitpunkt, um die Urlaubsfotos auf Facebook zu posten und die Kollegen ein bisschen neidisch zu machen. Doch Vorsicht ist bei Social Media Einträgen geboten, wenn ihr gerade nicht daheim seid. Was als Urlaubsgruß an Freunde und Familie gedacht ist, ist für Kriminelle eine Einladung in das leerstehende Zuhause einzubrechen, das man für die Woche Erholung zurückgelassen hat.

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Während Freunde erfreut eure Nachrichten lesen, wie schön euer Urlaub ist, planen schon die ersten wie sie eure Reise zu ihrem Vorteil machen. Diebe wissen jetzt, dass ihr nicht zuhause seid – und das die ganze Woche nicht. Jetzt müssen sie nur noch herausfinden wo ihr wohnt und es erwartet euch bei der Ankunft eine böse Überraschung.

Experten befürchten auch, dass Versicherungsanbieter anfangen werden, im Schadensfall zu überprüfen, ob ihr solche Urlaubsposts in sozialen Netzwerken veröffentlicht habt. Es wäre möglich, dass die Assekuranzen künftig einen Versicherungsfall ablehnen, weil sie glauben, dass der Versicherte seiner Sorgfaltspflicht nicht ausreichend nachgekommen ist. In anderen Ländern, beispielsweise Großbritannien, ist das durchaus der Fall.

Hier also ein paar nützliche Tipps, wie ihr euch am besten vor solchen Fällen schützt und mit sozialen Netzwerken im Urlaub richtig umgeht.

Urlaubsbilder erst danach posten

Um euch vor Übeltätern zu schützen, wartet ihr am besten bis ihr wieder zuhause angekommen seid, bevor ihr die ganzen schönen Urlaubsfotos für alle ins Internet stellt. Ihr würdet schließlich auch kein Schild an die Haustür kleben mit der Aufschrift „Wir sind diese Woche im Urlaub – bedient euch!“ Also wirbt am besten auch nicht im Internet mit solchen Hinweisen.

Experten raten auch, auf keinen Fall Bilder eurer Boarding-Karten hochzuladen. Vor allem die darauf gedruckten QR-Codes, enthalten persönliche und sensible Informationen über euch. Twitter, Instagram und co. kommen die Woche auch ohne eure Einträge aus und es ist ja auch schön, mal eine Pause von dem ständig piepsenden Handy zu haben.

Keine Adressen angeben

Wenn ihr angekündigt habt, dass ihr euer Haus bald eine Woche unbewohnt zurücklasst, werden potentielle Einbrecher schnellstmöglich versuchen herauszufinden, wie eure Adresse lautet. Um dies zu vermeiden, solltet ihr eure Profile in den sozialen Medien überprüfen, dass ihr bloß keine Anschriften angegeben habt.

Privatsphäre richtig einstellen

Um zu vermeiden, dass Wildfremde eure Urlaubseinträge aufrufen können, solltet ihr eure Einstellungen bezüglich der Privatsphäre eurer Facebook-Posts von „Öffentlich“ zu „Freunde“ ändern. Achtet auch darauf, wie sichtbar euer Standort für andere ist. Wenn ihr nur über etwas Neutrales berichtet, was auch bei euch zuhause passieren könnte, euer Standort aber anzeigt, dass ihr in Spanien seid, könnte dies einen Gesetzesbrecher dazu verlocken mal bei euch vorbei zu schauen. Außerdem ist es ratsam bei Gelegenheit mal die eigene Freundesliste durchzugehen und auszusortieren, wen man denn tatsächlich kennt und mit euren Urlaubsinfos vertraut.

Vermeidet im Urlaub Einträge bei Twitter zu posten. Anders wie bei Facebook, hat man bei Twitter nicht die Möglichkeit die Privatsphäre seiner Inhalte zu personalisieren. Eure Posts sind also für alle öffentlich lesbar.

Um auf Nummer sicher zu gehen, betet die Nachbarn ab und zu mal nach dem Rechten im Haus zu sehen und die Post hereinzuholen. Dann könnt ihr beruhigt verreisen und euren Urlaub entspannt genießen.
 

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