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Technik

In 8 Minuten geknackt - wie wir unsere Passwörter vor Hackern schützen!

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Datenschutz wird immer wichtiger, aber ein tolles Passwort ist noch lange nicht sicher!

Fast jedes zweite Passwort kann in weniger als 8 Minuten geknackt werden. Datenschutz wird immer wichtiger – darum sollten wir zu schwierigeren und längeren Passwörtern greifen!

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Egal ob das fürs Handy, die E-Mail oder den Bank Account. Passwörter begleiten unser Leben – und es werden immer mehr! Kein Wunder also, dass viele Nutzer sich für die einfachste Variante entscheiden: ein Passwort für alles. Ein Drittel der Deutschen soll dies so handhaben. 
Dies mag bequem und leicht zu merken sein, sobald aber das Passwort einmal gehackt ist, sind alle Daten futsch. 

Wer also verhindern will, dass fiese Datendiebe sich in die persönlichen Accounts hacken, sollte folgende Tipps beachten: 

Tipp 1: Die Länge des Passworts
Innerhalb von 8 Minuten kann ein siebstelliges, nur aus Buchstaben bestehendes Passwort geknackt werden. Wer das Passwort immerhin auf 15 Stellen erweitert, kann die Zeit leicht auf mehrere Jahre ausdehnen. 
Heißt: Je länger das Passwort, desto geringer die Wahrscheinlichkeit der Entschlüsselung!

Tipp 2: Verschiedene Passwörter für verschiedene Accounts
Es klingt zwar  bequem und praktisch, es sollte aber gerade für wichtige Accounts wie das E-Mail Portal oder das Online-Banking auf unterschiedliche Passwörter gesetzt werden. Auch leicht abgewandelte Passwörter bieten keinen sicheren Schutz. 

Tipp 3: Zeichensalat
Ein sicheres Passwort ist, wenn ein buntes Durcheinander von Zeichen, Zahlen und Buchstaben herrscht. Dabei sollten möglichst abwechselnd Groß- und Kleinbuchstaben, Sonderzeichen wie Hashtag, Sternchen, Punkt und Komma sowie Zahlen genutzt werden. So wird bspw. aus Inselparadies schnell !n$€1pAr4d!€s.
Verzichtert werden sollte allerdings auf Umlaute, da diese im Ausland zu Problemen führen könnten.

Tipp 4: Eselsbrücken bauen
Wer sich mit dem Merken von mehreren komplexen Passwörtern schwer tut, sollte es mit kleinen Eselsbrücken versuchen. Beliebt ist hierbei die sogenannte „Satzmethode“, bei der ein leicht zu merkender Satz ausgedacht wird, und lediglich die Anfangsbuchstaben der einzelnen Wörter gemischt mit bedeutenden Zahlen und Sonderzeichen als Passwort gelten. 

Tipp 5: Fingerabdrucksensor mit Vorsicht einsetzen
Auch wenn es immer beliebte wird, ist der Fingerabdrucksensor keine biometrische Ersatzmethode für ein Passwort. Vielmehr sollte der Fingerabdruck als biologisches Merkmal ein Passwort ergänzen. Daher sollte auch am Smartphone der Fingerabdrucksensor mit einer PIN oder einem Passwort gepaart werden. 

Tipp 6: Keine Passwörter im Internet generieren
Es klingt zwar verlockend, dass viele Seiten mit einem kostenlosen Passwort-Generator werben, allerdings stecken auch hier verborgene Fallen! Hier lauern oftmals Viren oder andere bedenkliche Tücken. Eine sicheres Passwort, und definitiv auch besser zu merken, ist nur ein eigenes. 

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