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Verbrauchertipps

Notfall im Haushalt: Was Du beachten musst, wenn Du den Notdienst rufst

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Muss ich die Rechnung zum Beispiel direkt zahlen?

​Im Zuge unserer Kampagne „Radio Regenbogen zahlt ihre Rechnung“ hat sich eine Familie bei uns gemeldet. Die musste rund 1000 Euro für einen Notfall zahlen. Wir erklären dir, was du in so einer Situation tun kannst.

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Teure Notdienst Rechnung

Wegen einer Rohrverstopfung war die Familie gezwungen den Notdienst zu rufen. Die Rechnung betrug etwas um die 1000€. Bei so einem Preis wird einem schnell mal anders und das Konto wird ganz schön in Mitleidenschaft gezogen. 
Da viele Menschen eine solche Situation sicherlich bekannt vorkommt, ist es wichtig, zu wissen was genau dann zu tun ist. 

Sylvia Scheibenberger von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hat Tipps, wie man eine solch hohe Rechnung vermeiden kann.

Tipp Eins: Geringsten Arbeitsaufwand für die Lösung des Problems fordern

Grundsätzlich kann eine Firma immer höhere Preise verlangen, da solche Termine häufig auf Wochenenden, Zeiten außerhalb der normalen Arbeitszeit oder Feiertage fallen. Allerdings ist es so, dass die Preise oft mit einfachen Tricks in die Höhe gedrückt werden, so Scheibenbeger. Zum Beispiel können Firmen pro Meter Abflussrohr abgrechnen, wobei dann statt drei Meter Rohr mal schnell 15 Meter auf der Rechnung stünden. Deswegen der Tipp der Expertin: Immer erst den geringsten Arbeitsaufwand für die Lösung des Problems fordern. Im Falle einer Verstopfung läge das Problem nämlich meist nur einige Zentimeter unter der Oberfläche und könne mit deutlich weniger Aufwand behoben werden, als später in der Rechnung beschrieben, so Scheibenberger. 

Tipp Zwei: Wichtige Notdienst-Nummern im Handy abspeichern, sodass sie immer zugänglich sind

Damit man in einer Notsituation nicht in Bedrängnis gerät und kaum eine andere Möglichkeit hat, als zum erst besten Notdienst zu greifen, kann man sich schon vor dem Notfall um mögliche Kontakte kümmern. Scheibenbeger empfiehlt deswegen sich zunächst bei der Innung nach einem seriösen Betrieb zu erkundigen, welcher einen Notdienst anbietet und faire Preise berechnet. 

Tipp Drei: Eine grobe Vorstellung von den Preisen haben 

Das genaue Informieren über die Notdienste ist natürlich auch wichtig, um sich einen groben Überblick über die Preise zu verschaffen. Hat man das nämlich, tappt man nicht so schnell in eine Preisfalle. 

Tipp Vier: Nicht einschüchtern lassen und Rechnungsposten hinterfragen 

Wenn es schließlich zum Notfall kommt, ist eines wichtig: Reden. Laut Scheibenbger soll während des Einsatzes genau über das Geschehen gesprochen werden, sodass im Nachhinein die einzelnen Kostenpunkte auf der Rechnung nachempfunden werden könnten. Und noch wichtig: Gibt es strittige Dinge auf der Rechnung, sollten diese am besten noch vor Ort angesprochen werden. 

Tipp Fünf: Rechnung nicht unbedingt sofort zahlen 
 
Kommt es zu keiner Einigung mit dem Notfalldienst, ist es auch möglich vorerst nur einen Teil der Rechnung zu begleichen und den Rest erst nach Erhalt der schriftlichen Rechnung nach zu zahlen. Bedrängt einen der zuständige Handwerker und erwartet eine direkte Zahlung, kann man sein Hausrecht geltend machen und im Extremfall sogar die Polizei alarmieren – natürlich nur, wenn es zu Streitigkeiten bei der Rechnung kommt. Zur Sofort-Zahlung ist nämlich niemand verpflichtet, so Scheibenberger. 

Solltest du das nächste Mal also einen Notdienst anrufen, weißt du jetzt was zu tun ist und worauf du achten musst. 
 

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