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Verbrauchertipps

Weihnachtsmärkte - Mit diesen Tricks wird man reingelegt!

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Diese 6 Tricks solltest du kennen

Um die Ware an den Mann zu bringen, greifen die Händler zu manchen bewussten und unbewussten Tricks, die euren Geldbeutel etwas lockerer machen sollen.

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Jetzt nach dem ersten Advent sind sie überall zu sehen: Weihnachtsmärkte. Besonders in den größeren Städten, wo die Weihnachtsmärkte während der gesamten Adventszeit geöffnet haben, überbieten sich die Händler mit ihren Waren gegenseitig. In Deutschland setzen sie so jedes Jahr zwischen drei und fünf Milliarden Euro um, nicht alles läuft dabei über den Fiskus. Um die Ware an den Mann zu bringen, greifen die Händler zu manchen bewussten und unbewussten Tricks, die euren Geldbeutel etwas lockerer machen sollen.

1. Nie mit Hunger auf den Weihnachtsmarkt
Ein Winzersteak im Brötchen kostet örtlich gerne mal sechs Euro. Das ist ganz schön stramm, wenn man sich Pi mal Daumen den Einkaufspreis ausrechnet. Um dieser Heißhunger-Falle zu entgehen, solltet ihr nie mit leerem Magen auf den Weihnachtsmarkt gehen. Die deftigen und süßen Leckereien sind ansonsten eine zu große Versuchung, die ihr nur sehr schwer standhalten könnt.

2. Leere Versprechen
Manchmal lohnt es sich, die Aussagen der Händler zu hinterfragen, denn diese haben meistens eigentlich nur den Zweck, Zweifel zu beseitigen und einen unterschwelligen Druck auf den Kunden auszuüben. Jeder kennt sie: "Ein einmaliges Angebot!", "Das letzte Exemplar" oder "Lebenslange Garantie". Was die Kunden nicht wissen: Das "Angebot" viel zu teuer und alles andere als einmalig, der Lieferwagen ist voll von Produkten und die Garantie bzw. die Lebenszeit beschränkt sich auch nur auf die Adventszeit.

3. Wenn Händler Geschenke machen
"Wenn sie fünf Glühweine kaufen, bekommen sie einen gratis!" Dieser Schlüsselsatz wird als "Zero-Price-Effekt" bezeichnet und ist eine Art Lockvogel-Angebot. Das Prinzip ist aus dem Online-Handel bekannt. Ab einem bestimmten Bestellwert gibt es häufig etwas gratis dazu. Das hat zur Folge, dass viele Kunden mehr kaufen, als sie eigentlich wollten. Dann müsst ihr dann eben zu zweit fünf Glühweine trinken. Zum wohl!

4. Das Decoy-Produkt
Wenn euch zwei Produkte angeboten werden, bei denen eines durch den niedrigen Preis und das Zweite durch höhere Leistung besticht, ist häufig etwas faul. Meistens bietet der Verkäufer dann ein sog. "Decoy-Produkt" an, das noch mehr Leistung bietet, aber auch viel teurer ist. Dadurch sieht das erste Produkt in den Augen der Kunden wie ein Schnäppchen aus.

5. Gucken ja, aber nicht anfassen
Oft spielen Händler mit dem sogenannten Endowment-Effekt, indem euch die Ware in die Hand gegeben wird. Dann habt ihr automatisch und unbewusst das Gefühl, das euch das Produkt bereits gehört. Müsst ihr es dann wieder abgeben, entsteht ein ungutes Gefühl und ihr neigt unter Umständen eher dazu, das Produkt zu kaufen. Dieser Besitztums-Effekt sei laut der Psychologin Ayelet Fishbach außerdem davon abhängig, wie ihr gelaunt seid. Bei guter Laune ist es wahrscheinlicher, dass dieser Verkäufertrick funktioniert, als wenn ihr schlecht drauf seid. Besonders fies sind die Auswirkungen bei KIndern ...

6. Sexuelle Reize bei Männern
Ein schöner Weihnachtsmarkt bei passendem Wetter kann sehr romantisch sein: Glühwein, Kerzenschein und wohlige Düfte tragen besonders dazu bei. Hier erwischt es häufig Männer, die mehr kaufen, als sie wollen, wenn sie darüber hinaus mit sexuellen Reizen einer Frau konfrontiert werden. Ehefrauen können sich das allerdings zunutze machen.

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