Verbrauchertipps

Die Psychotricks der Supermärkte

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So wirst du zum Marketing-Opfer beim Einkaufen

Supermärkte nutzen Psychotricks damit Kunden so viel wie möglich kaufen. Dabei wird nichts dem Zufall überlassen. Wir verraten worauf du bei deinem Einkauf achten solltest, um solchen Tricks nicht zum Opfer zu fallen.

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Je länger, desto mehr
Je länger du im Supermarkt bleibst desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass du spontan noch etwas einkaufst. Direkt beim Betreten des Supermarkts wirst du schon abgebremst, um langsam deinen Einkauf zu starten. Je langsamer du durch den Supermarkt läufst, desto mehr Ware nimmst du auf dem Weg wahr.

  • Langsam öffnende Türen zwingen dich dein Tempo zu entschleunigen.
  • Paletten im Weg machen den Supermarkt zu einem Labyrinth.
  • Der Laufweg im Supermarkt ist meist gegen den Uhrzeigersinn an den Außenwänden vorbei. So können Rechtshänder mit ihrer starken Hand die Ware greifen.
  • Milchprodukte werden von fast allen gekauft und sind deshalb am Ende des Supermarktes platziert. Du musst den möglichst längsten Weg durch den Supermarkt laufen um zur Kasse zu gelangen.
  • Einkaufswägen sind beim Einkaufen praktisch, schließlich bleiben die Hände frei. Supermärkte nutzen Einkaufswägen aber auch damit du mehr kaufst. Große Einkaufswägen wirken leer, da die Waren nach hinten und somit aus deinem Blickfeld rutschen. Die Räder des Einkaufwagens ruckeln, wenn du schnell schiebst. Das Ruckeln soll dich stoppen und langsamer laufen lassen.

Entspannende Atmosphäre
Supermärkte greifen auf weitere Psychotricks zurück, damit du dich wohlfühlst und entspannt bist. Davon erhoffen sich die Märkte ein reges Kaufverhalten in dieser Atmosphäre.

  • Musik entspannt und deshalb lassen manche Supermärkte im Hintergrund Musik laufen. Der Einkauf wird von einer Alltagspflicht zu einem Erlebnis.
  • 19 bis 20 Grad sind die perfekte Temperatur im Supermarkt zum Einkaufen. Ist es zu kalt oder zu warm fühlt man sich schnell unwohl und verlässt den Supermarkt.
  • Bäckereien am Eingang des Supermarkts sorgen durch den leckeren Duft von frischem Brot für einen Wohlfühlfaktor. Nebeneffekt ist auch, dass du durch den Duft hungrig wirst und deshalb mehr einkaufst.
  • Die Obst- und Gemüseabteilungen ähneln in vielen Supermärkten einem Wochenmarkt. Die Marktatmosphäre soll Frische und Regionalität vermitteln und zum Einkauf animieren.

Das Auge isst bekanntlich mit
Je besser und frischer die Waren aussehen, desto eher werden sie gekauft. Die Supermärkte nutzen ganz besondere Tricks damit du das Gefühl denkst die beste Ware oder den besten Preis zu bekommen.

  • Viele Siegel sagen nicht unbedingt viel aus. Die Siegel können überflüssig, Scheinsiegel oder veraltete Siegel sein und müssen nichts über die tatsächliche Qualität der Ware aussagen.
  • Rote Preisschilder werden oft eingesetzt um auf einen besonders günstigen Preis aufmerksam zu machen. Manche Supermärkte nutzen diese Erwartung um Ware die wegmuss oder Profit bringt mit roten Preisschildern zu versehen. Preisschilder in unteren Regalfächern haben oft weiße Preisschilder damit die Preise nicht verglichen werden.
  • Warum sehen Fisch, Fleisch und Käse im Supermarkt so frisch und appetitlich aus? Der Trick ist, dass diese Waren farblich ansprechend angeleuchtet werden. Der Fisch wird blau, das Fleisch rot und Käse gelblich angestrahlt damit diese Waren ganz besonders gut ankommen. Der fangfrisch wirkende Fisch, das saftige Fleisch und der herzhafte Käse wirken unwiderstehlich.

 

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