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Verbrauchertipps

​Alleskönner Rosskastanie – So kannst du sie im Alltag verwenden!

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Sie ist nicht nur zum Sammeln gut…

Egal, ob als Waschmittel, Gesichtsmaske oder Shampoo – Die Rosskastanie stellt zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten zur Verfügung!

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Endlich ist es wieder soweit! Unsere Kinder sind wieder fleißig am Kastaniensammeln und alles, was gesammelt wird, wird nach Hause gebracht. Die Kastanien, die sich langsam anhäufen, solltest du auf keinen Fall wegwerfen. Gehe lieber auch direkt in den Wald und hilf deinem Kind beim Sammeln!

Denn Rosskastanien bieten dir viele Anwendungsmöglichkeiten für den Alltag!
 
  
1. Kastanienwaschmittel

Die bekannteste Eigenschaft der Rosskastanie ist ihre Reinigungswirkung. Du hast bestimmt schon einmal gehört, dass sie als Waschmittel verwendet werden kann! Denn genauso, wie der Waschnussbaum, gehört sie zu den Seifenbaumgewächsen.

So sparst du nicht nur ziemlich viel Geld, sondern das Wäschewaschen wird auch um einiges ökologischer!
    

 
Die Waschnuss muss nicht mehr aus den Ursprungsländern transportiert werden, denn Rosskastanien gibt es bei uns überall zu finden!

Für eine Wäsche benötigst du 5 bis 8 saubere Rosskastanien. Diese musst du vierteln und dann in ein mit 300 ml Wasser gefülltes Glas geben. Dieses bleibt ungefähr acht Stunden lang stehen. Wenn du das Glas schüttelst, wirst du sehen, wie sich Schaum bildet.

Die Flüssigkeit gibst du daraufhin durch ein Sieb in das Waschmittelfach. Und schon hast du dein kostenloses, völlig nachhaltiges Waschmittel!

Diejenigen, die nicht so viel Zeit haben, können die Kastanien auch einfach auf dem Herd etwas aufkochen und 15 Minuten lang köcheln lassen. Oder statt es herzustellen, kann man das Waschmittel inzwischen auch schon vorgefertigt kaufen.
 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von naturlandkind (@naturlandkind) am

 
 
     
2. Badezusatz, Duschgel und Shampoo aus Kastanien

Kastanien sind nicht nur praktisch, sondern auch ziemlich gut für unseren Körper. So kann ein Vollbad mit Kastanien die Durchblutung fördern.

Dafür musst du ungefähr 0,5 bis 1 Kilogramm Rosskastanien über Nacht in fünf Liter Wasser einweichen.

Bevor du ein Bad einnehmen möchtest, musst du die Kastanien kurz aufkochen und 30 Minuten lang köcheln lassen. Daraufhin gießt du sie durch ein Sieb ins Badewasser.

Wenn du nur schnell duschen möchtest, kannst du aus den Kastanien auch ein Duschgel herstellen.

Dafür schneidest du die Kastanien in Scheiben oder zerkrümelst sie. Dann gibst du drei Esslöffel zusammen mit Wasser in einen Kochtopf.

Du schneidest eine Quitte oder einen Apfel in kleine Stücke oder raspelst sie ganz fein. Diese gibst du samt Kernhaus in den Topf und lässt alles 10 Minuten lang köcheln. Anschließend wird alles durch eine Mullwindel in eine Schüssel gegeben und abgekühlt. Die Masse wird daraufhin in dem Tuch verdreht.
  

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von Sabine Zaunreiterin (@naturzauber.at) am

        
Daraufhin muss alles mit Flohsamenschalen oder Leinsamen verrührt werden und weitere 5 Minuten ziehen.

Alles muss nochmal bei mittlerer Temperatur aufgekocht werden, solange, bis die Masse eine eiweißartige Konsistenz bekommt.

Zum Schluss muss alles in ein Auffanggefäß abgegossen werden. Die Leinsamenamen werden mit einem Teigschaber ausgestrichen. Bei den Flohsamenschalen ist das nicht notwendig.

Das Duschgel ist nun fertig! Dieses solltest du innerhalb von wenigen Tagen aufbrauchen, da es auch im Kühlschrank nur bis zu sechs Tage haltbar ist.

Möchtest du es auf Vorrat lagern, dann sollte das Duschgel heiß in Schraubgläser gegeben werden und verschlossen bei 90 Grad für 30 Minuten in den Backofen gestellt werden. So ist es ungeöffnet mehrere Wochen haltbar.

Das Duschgel kannst du auch als Shampoo verwenden. Bei Bedarf kannst du zusätzlich noch Rosmarin (gegen Haarausfall),Orangen (bei fettigen Haaren) oder Leinsamen (für mehr Volumen) hinzufügen.
 
  
3. Kastanientinktur

Die Rosskastanie enthält viele verschiedene Wirkstoffe, die in einer Tinktur gut entfaltet werden. Diese lässt sich sowohl aus Samen als auch aus Blüten herstellen. Das besondere an den Tinkturen ist, dass sie die Blutgefäße stärken. Besonders für Menschen, die an Krampfadern und Hämorrhoiden leiden, sind diese sehr gut.
 
Tinkturen aus den Kastanienblüten können ebenfalls zur Stärkung der Venen angewendet werden, aber auch bei Husten helfen sie sehr gut!
 
Eine Rosskastanientinktur ist ziemlich einfach zu machen:
 
Du viertelst die gewaschenen Kastanien und entfernst daraufhin die Schalen. Die Kastanienviertel werden in Scheiben geschnitten und in kleine Stücke zerteilt.
 
Daraufhin befüllst du ein Glas bis zur Hälfte mit den Kastanienstückchen. Du gibst zudem Alkohol hinzu, bis die Kastanien gut bedeckt sind. Wenn du möchtest kannst du auch noch Wacholderbeeren dazu geben.
 
Das Glas verschließt du daraufhin, schüttelst es und stellst es für drei Wochen an einen warmen Ort. Zwischendurch sollte das Glas geschüttelt werden. Nach der Wartezeit musst du den Alkohol durch einen Kaffeefilter abtropfen lassen.
 
Und schon ist die Tinktur fertig. Am besten solltest du sie in ein dunkles, dicht verschließbares Glas geben.
   

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von Eva HerbstHeilkrautkraftBlog (@heilkrautkraft) am

     
Die Tinktur aus den Blüten der Kastanie wird genauso angefertigt. Hier benutzt eine Handvoll Blüten und 250 ml Doppelkorn oder Weingeist.
 
Die Tinkturen kannst du anschließend zur Herstellung von Cremes, Salben und Venengels einsetzen. Auch für die innere Anwendung ist die Tinktur geeignet.
 
Für eine Kastaniensalbe musst du die Tinktur zusammen mit Olivenöl, Wachs und Lanolin kochen. Bei Bedarf kannst du auch noch weitere Zutaten dazu geben.
 
Kühl gelagert ist die Salbe mindestens drei Monate haltbar!
 
 
4. Zahnputzpulver

 
Du hast dich schon durch sämtliche aufhellende Zahnpasten durchprobiert, aber keine hilft so richtig? Dann probiere doch ein selbstgemachtes Zahnputzpulver aus Kastanien aus!
 
Denn dieses reinigt nicht nur deine Zähne, sondern es wirkt auch desinfizierend, entzündungshemmend und gewebefestigend.
 
Und du benötigst dafür nur drei Teelöffel weißes Rosskastanienpulver, einen Teelöffel Natronpulver, welches die Zähne aufhellt und unangenehme Gerüche neutralisiert  und 3 bis 5 getrocknete Salbeiblätter, die besonders bei entzündetem Zahnfleisch helfen.
 
Zusätzlich kannst du auch Minzblätter (frischer Geschmack), Zimt, Birkenzucker (beugt Karies vor) oder Salz hinzufügen.
 
Alle Zutaten werden in einen Mörser oder eine Kaffeemühle gegeben und zerkleinert, bis sie eine mehlige Konsistenz haben. Es sollten auf keinen Fall größere Partikel übrig bleiben, denn diese könnten Zähne und Zahnfleisch beschädigen!
    

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von Sabine Mitterböck (@sabine_itsnevertoolate) am

      
Das fertige Pulver kannst du dann ganz einfach auf die feuchte Zahnbürste geben und die Zähne wie gewohnt, putzen.
 
 
5. Gesichtsmaske

 
Bei angespannter und fettiger Haut wirkt eine Gesichtsmaske aus Kastanien Wunder! Sie reinigt und beruhigt die Haut und wirkt zudem entzündungshemmend.
 
Die Maske lässt sich ganz einfach herstellen: Du benötigst dafür zwei Esslöffel Kastanienpulver, die mit einem Mörser oder einer Kaffeemühle zerkleinert werden.  Anschließend gibst du etwas Wasser dazu trägst die Maske ins Gesicht auf. Nach 10 Minuten Einwirkzeit, kannst du sie mit lauwarmem Wasser abwaschen.
 
 
Kastanienpulver als Allzweck-Mittel

Bei allen oben aufgezählten Anwendungen ist es am einfachsten Kastanienpulver zu verwenden. Dieses kann man nämlich im Herbst anfertigen und daraus einen Vorrat anlegen. Das wird die später jede Menge Zeit sparen!
 
Bevor du das Pulver aber herstellst, solltest du die Kastanien unbedingt mit etwas Wasser und Natron reinigen.
   

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von FreiWerkHof (@freiwerkhof) am


 
  
Danach schneidest du die Kastanien in vier Teile und entfernst – je nach Verwendungszweck – die Schale.
 
Gerade beim Waschen von heller Wäsche und für die Herstellung von Cremes und Salben werden geschälte Kastanien benötigt.
 
Bei kleineren Mengen kannst du die Kastanien mit einem Mörser oder Hammer zerkleinern, bei größeren Mengen benötigst du einen robusten Mixer. Die einzelnen Stückchen sollen am Ende nicht größer als drei Millimeter sein (Tipp: wenn sie frisch sind, geht es einfacher!).
 
Die kleinen Stückchen legst du auf einem Tuch oder einem Backblech aus. Du kannst sie entweder an der frischen Luft trocknen lassen (an warmen Tagen) oder bei 40 Grad Umluft im Ofen. Dafür reicht auch bereits schon aus, wenn nur die Beleuchtung angeschaltet ist.
 
Wenn  das Pulver fertig ist, kannst du es in luftdicht verschließbare Gläser umfüllen und trocken lagern.

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