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Verbrauchertipps

Einkaufen 2.0: Einkaufen – Scannen – Kassieren

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Vor- und Nachteile der Self-Checkout-Kassen

Den eigenen Einkauf nicht nur selbst in den Einkaufswagen laden, sondern auch eigenständig einscannen und kassieren. Fluch oder Segen? Wir erklären dir die Unterschiede, Vor- und Nachteile der Self-Checkout-Kassen.

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Den eigenen Einkauf an der Kasse einscannen, bezahlen und einpacken. Immer häufiger finden wir Selbstbedienungskassen, kurz SB-Kassen oder Self-Checkout-Systeme, wie sie im Fachjargon heißen, in den riesigen Supermärkten und Großgeschäften. Im Schnitt nutzt jeder dritte Kunde in Deutschland solche SB-Terminals. Im Allgemeinen kann in drei verschiedene Systeme unterschieden werden: Self-Checkout Kassen mit Barcode, Self-Checkout Kassen mit RFID und Scan & Go Kassen.
 
Der Kunde wird zum Kassenpersonal

An Self-Checkout Kassen übernimmt der Kunde die Funktion des Kassenpersonals, scannt und kassiert die Produkte selbst. Anstelle zweier Kassen können platztechnisch vier Self-Checkout Kassen aufgebaut werden. Manche Kassen arbeiten mit dem klassischen Abscannen des Barcodes, andere lesen die RFID-Funkchips, die ohnehin zum Diebstahlschutz an der Ware angebracht sind. Dabei werden die Produkte einfach in eine elektronische Kiste gelegt, der Computer liest beim Reinlegen die Funkchips aus, erkennt die Produkte und deaktiviert beim Bezahlen auch gleich die Diebstahlsperre. Ein zusätzlicher Sicherheitsaspekt. Gleichzeitig beschleunigt die SB-Kasse den Kassiervorgang, insbesondere wenn der Kunde nur wenige Produkte hat. Du musst dich nicht anstellen – und kannst auch in der Mittagspause mal eben schnell etwas zu essen kaufen. Die Märkte sprechen von einer Zeitersparnis von 50% im Vergleich zu einem regulären Einkauf.
 
Scan & Go Systeme hingegen arbeiten mit einem mobilen Handscanner. Mit diesem erfassen die Kunden während des Einkaufs alle Produkte, die sie in den Einkaufswagen legen. Der Vorteil: Du hast während des Einkaufs schon den Preis des gesamten Warenkorbs im Blick. Außerdem kann der Kunde an der Kasse unmittelbar bezahlen, der Einkauf kann im Einkaufswagen bleiben – er ist ja bereits erfasst! Der Kassiervorgang ist in wenigen Sekunden erledigt – und die Einkäufe können schon während des Einkaufens sortiert in die Einkaufstasche gelegt werden.
 
Diebstähle nehmen durch SB-Kassen nicht zu

Natürlich lädt ein System, bei dem man selbst scannt und kassiert, auch Langfinger ein, „…das System auf Vertrauen funktioniert aber!“, verrät uns der Pressesprecher eines großen Lebensmittelhändlers. So stellen alle angefragten Märkte keine höhere Diebstahlquote seit dem Einsatz von Scan & Go, bzw. Self-Checkout-Systemen fest. 

Bei Kassen mit Self-Checkout-System werden die vier Kassen pro Block meist von einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter betreut, die/der die Warenkörbe auf einem Monitor im Blick hat. Gleichzeitig kontrollieren ausgeklügelte Kamera- und Waagen-Systeme den Scan-Vorgang, um einem Diebstahl vorzubeugen.
Bei Scan & Go Systemen befindet sich ein Mitarbeiter im Kassenbereich, der nach einem computergesteuerten Zufallssystem Einkäufe überprüft. Dazu werden willkürlich zehn Artikel pro Einkauf erneut im Einkaufswagen vom Kassenpersonal abgescannt und überprüft, ob diese auch beim Einkauf wirklich erfasst wurden. Die Zuverlässigkeit des jeweiligen Kunden wird in der für das Scan & Go Verfahren notwendigen Kundenkarte hinterlegt.
 
Mehr Aufgaben für den Kunden = weniger Arbeitsplätze?

Scan & Go Systeme, sowie Self-Checkout Kassen stehen oft in der Kritik, sie würden Arbeitsplätze schlucken. „Das ist nicht so!“, sagt uns der Sprecher einer großen Handelskette. „Mitarbeiter können sich so zeitlich mehr den anspruchsvollen Serviceaufgaben, wie Beratung, Verkostung, Aufbauten und Aktionen widmen!“.
 

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