Gesamtsumme: 595.567,79
Markus Bullinger aus Malsch 300,00 €
Svea Baust aus Mannheim 200,00 €
Benjamin Schindler aus Sinsheim 150,00 €
Holger Ahlers e.K. aus Bad Säckingen 200,00 €
Norbert Walter aus Sinzheim 30,00 €
Rolf Vogel aus Hauptstraße 53 30,00 €
Armin Hölzel aus Worms 100,00 €
Stephanie Dumke aus Mannheim 100,00 €
Maximilian Zeth aus Waibstadt 75,00 €
Norbert u. Sigrid Flachs aus Hirschhorn 50,00 €
Verbrauchertipps

Winterreifen aufziehen: Darauf musst du achten

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Ab Oktober müssen Sommerreifen eingelagert werden

Für den Herbst und Winter sollte dein Auto am besten mit Winterreifen ausgestattet sein, um die Fahrsicherheit zu garantieren. Es gibt dabei einige Dinge, auf die du achten musst.

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Wann du die Reifen wechseln solltest

Generell gilt die Devise, von O bis O (Oktober bis Ostern) Winterreifen aufzuziehen. Rechtlich gesehen ist eine Winterbereifung dann, wenn es die Straßenlage erfordert, also bei Matsch oder Herbstlaub und bei Reif,-Eis -sowie Schneeglätte. Wer mit Sommerreifen bei diesen Verhältnissen unterwegs ist, riskiert Bußgelder, Punkte in Flensburg und Versicherungs-Regress im Schadensfall.

Die Reifen sind übrigens nicht das Einzige, was an deinem Auto für den Winter getan werden muss. Hier findest du eine Komplettübersicht mit allen Punkten, wie du dein Auto winterfit machen kannst.

Darauf musst du beim Kauf achten
 

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Ausgetauscht werden müssen gebrauchte Winterreifen mit weniger als vier Millimeter Profiltiefe. Beim Kauf gilt es auf offizielle Symbole zu achten. Für Winterreifen, die ab dem 01.01.2018 produziert wurden, gilt das „Alpine-Symbol“, welches eine stilisierte Schneeflocke zeigt.

Für ältere Winterreifen reicht das „M+S“-Siegel. Diese Regelung gilt bis September 2024.

Die richtige Aufbewahrung

Kompletträder (Reifen mit Felgen), sollten mit erhöhtem Luftdruck liegend aufeinander gelagert werden oder auf speziellen „Felgenbäumen“ und Wandhalterungen montieren.
Reifen ohne Felgen sollten senkrecht stehend aufbewahrt werden. Alle paar Monate sollten sie zusätzlich etwas gedreht werden.
Beide Räderarten sollten zudem in kühlen, dunklen Räumen ohne Ozonbelastung gelagert werden und der Kontakt mit Schmier- oder Lösungsmitteln vermieden werden. Auch Autowerkstätte bieten die Lagerung an.

Das kostet ein Reifenwechsel

Generell kannst du mit ca. 30 Euro für einen Radwechsel rechnen. Wenn die Reifen neu aufgezogen werden, kostet es ca. 50 bis 80 Euro. Wenn du einen Satz Winterreifen mit Montage ohne Felgen kaufen musst, kannst du mit einer Preisspanne von 300 bis 800 Euro rechnen. Mache rechtzeitig einen Termin in der Werkstatt aus, um lange Wartezeiten zu vermeiden.

Als Alternative zu Winterreifen gibt es auch Allwetterreifen. Mehr dazu findest du hier.

Winterreifen selbst wechseln

Du kannst auch selbst die Reifen wechseln. Dafür benötigst du einen Wagenheber und den richtigen Radschlüssel.

Step-by-Step Guide:

  • Das Auto auf einer ebenen Fläche abstellen, Gang rein, Handbremse anziehen
  • Auto anheben
  • Radschrauben lösen und Reifen abnehmen
  • Radschrauben oder Radbolzen und Radmuttern auf Schäden prüfen
  • Anschließend den Rost mit einer Drahtbürste entfernen
  • Die Reifen in Drehrichtung anbringen
  • Radschrauben festziehen
  • Luftdruck checken (Wichtig: bei Winterreifen 0,2 Bar mehr als bei Sommerreifen)
  • Auto danach vom Wagenheber nehmen und Radschrauben nachziehen
  • Zuletzt je nach Modell das Reifenkontrollsystem resetten
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