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​Grusel-Account „Momo“ schockiert bei WhatsApp – Was steckt dahinter?

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Achtung! Nichts für schwache Nerven! WhatsApp Account „Momo“ verstört die Nutzer!

Ein neuer Kettenbrief treibt sein Unwesen auf WhatsApp. Sein Name: „Momo“ und er hat ein Profilbild des Grauens! Was steckt hinter dem Phänomen?

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Schicke dies an 15 Freunde, sonst wirst du heute Nacht sterben.

Diese Nachricht hat wohl jeder von uns schon einmal als Kettenbrief bekommen. Gerade in Zeiten von Whatsapp, Facebook und Co. ist das Copy-Paste-Prinzip einfacher denn je. Ein neuer Kettenbrief von einem Account namens „Momo“ zieht die ganze Aktion jedoch gerade noch auf die Horror- und Gruselseite.
 

Hallo, ich bin Momo und bin vor drei Jahren verstorben. Ich wurde von einem Auto angefahren und wenn du nicht möchtest, dass ich heute Abend um 0 Uhr in deinem Zimmer stehe und dir beim Schlafen zuschaue, dann sende diese Nachricht an 15 Kontakte weiter. Du glaubst mir nicht?

Die Nachricht beginnt in der üblichen Kettenbrief-Manier und es folgt eine Aufzählung von angeblichen Opfern, die die Nachricht ja angeblich nicht weitergeleitet haben und deshalb nun verstümmelt oder tot seien.

Aber eine Sache ist bei Momo anders. Ihr Profilbild. Das zeigt nämlich eine Fratze mit weit aufgerissenen Augen und einem Joker-ähnlichen Lächeln. Diese Fratze ist wirklich nicht schön anzuschauen und die will auch keiner Nachts bei sich im Zimmer haben.
Was zunächst jedoch nach einer (mehr oder weniger mutwillig) misslungenen Photoshop-Montage aussieht, ist in Wahrheit aber eine Statue.

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Ihre volle Pracht lässt sich beispielsweise bei Instagram betrachten. Und da lässt sich sogar noch mehr erkennen. Ein unmenschlich langer Hals zu dem ohnehin schon gruseligen Gesicht und ein verstümmelter Körper der hauptsächlich aus zwei Brüsten besteht. Dazu zwei riesige Hühnerbeine.
Dieses Kunstwerk gab es in der Ausstellung in der „Vanilla Gallery“ in Tokyo zu sehen. Den Namen „Momo“ haben sich dabei die Besucher ausgedacht.

Und was soll das Ganze jetzt?
Das weiß keiner so genau. Aber „Momo“ gibt es nicht nur in Deutschland. Die Nachrichten sollen auch im spanischen und japanischen Raum die Runde machen und inzwischen unzähligen Nutzern einen Schauer über den Rücken getrieben haben. Und es nimmt kein Ende, denn unzählige Nutzer verbreiten täglich die Horror-Nachricht. Mittlerweile kursiert sie sogar unangekündigt in YouTube-Videos und Serien für Kinder, wie "Peppa Wutz", "Fortnite" und der App "YouTube Kids".

In Spanien warnt die Polizei bereits davor, auf die Nachrichten zu antworten oder die Nummer gar anzurufen. Sie vermuten, dass „Cyberkriminelle“, die wahrscheinlich hinter dem Fake-Account stecken, den Hype ausnutzen könnten.
Eins ist jedoch klar: Egal ob harmloser Streich oder ein perfider Trick von Internetbetrügern: „Momo“ will wirklich keiner neben dem Bett stehen haben!

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