Baden & Pfalz

Schwerer Unfall auf der A5 bei Bruchsal

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Rettungshubschrauber im Einsatz

Zu einem schweren Unfall kam es am Freitagmittag bei Bruchsal. Zwischen der Anschlussstelle Kronau und Bruchsal ist offenbar ein LKW mit einem Wohnanhänger kollidiert. Auf Radio Regenbogen Anfrage bei der Polizei hat es dabei bisher zwei Verletzte gegeben.

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Das ist passiert

Laut Polizeiangaben ist gegen 12:50 Uhr ein Silo-Sattelzug rechts von der Fahrbahn abgekommen. Genau zur gleichen Zeit befand sich dort ein Wohnwagengespannt, das wegen einer Panne dort halten musste. Der LKW riss den Wohnwagen an der linen Seite auf. Eine Person wurde laut Polizeiangaben "mittelschwer", zwei weitere leicht verletzt. Der Verkehr wird auf der linken Spur an der Unfallstelle weitergeleitet, dennoch bilete sich ein Stau mit bis zu sechs Kilometern Länge.

Wir danken allen Staumeldern und Anrufern für die Infos und informieren hier und im Radio Regenbogen Verkehrsservice über den aktuelle Verkehrslage.

Immer wieder gibt es Unfälle mit LKWs

Die Unfälle mit daran beteiligten LKWs reißt nicht an. In den letzten Wochen gab es auf der A5 und der A6 immer wieder schwere Unfälle. Erst am 25. Juli gab es auf der A5 bei Karlsruhe einen schweren Unfall, bei dem ein Mensch starb.

Bitte immer an die Rettungsgasse denken!

Die Polizei überprüfte erneut die Einhaltung der Rettungsgasse. Wiederum wurden etliche Verkehrsteilnehmer  auf den Autobahnen A5 und A8 festgestellt, die keine freie Gasse zur Durchfahrt von Polizei- oder Hilfsfahrzeugen gebildet hatten. Sie müssen nun, wie auch bei Überwachungsmaßnahmen viele ertappte Schaulustige auf der Gegenfahrbahn, mit einer Anzeige rechnen. Insgesamt 58 Verkehrsteilnehmer hatten auf der A5 die Rettungsgasse nicht eingehalten, wobei drei Autofahrer mit einem einmonatigen Fahrverbot rechnen müssen, weil sie zusätzlich ihr Fahrzeug behindernd abgestellt hatten. Bei der Überprüfung der A8 waren es insgesamt 96 Fahrzeuglenker mit Verstoß gegen die Rettungsgasse, wobei hier sechs Fahrer den Verkehr behinderten und ebenfalls neben zwei Punkten und einer Geldstrafe von 240 Euro einen Monat lang auf ihren Führerschein verzichten werden müssen. Ein Pkw-Fahrer davon hatte sich gar in der Rettungsgasse auf seinem heruntergelassenen Fahrersitz zum Schlafen abgelegt und musste von Polizeibeamten geweckt werden.

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