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Gesundheit

Starke Frauen im Interview: Birgit

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"Die lachenden Momente überwiegen. Und das ist auch gut so!"

​Bei Frauen ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung. In Deutschland bekommen pro Jahr rund 71.000 Frauen die Schockdiagnose. Das heißt: Jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Birgit ist eine von ihnen.

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Mit unserer Kampagne „Wir kämpfen gemeinsam gegen Brustkrebs“ möchten wir auf die Krankheit aufmerksam machen und Betroffenen eine Plattform bieten, um ihre Erfahrungen mit anderen zu teilen und diesen in einer schweren Zeit Mut zu machen.

Starke Frauen im Interview: Birgit | #GemeinsamGegenBrustkrebs, von kbaumann

Birgit wurde in der Vergangenheit schon einmal mit der Krankheit konfrontiert. Damals erkrankte ihre Mutter an Brustkrebs. Lange Zeit verdrängte sie das unangenehme Thema, da sie das, was ihre Mutter durchgemacht hatte, niemals selbst durchmachen wollte.
Birgit war nicht oft beim Frauenarzt oder machte Screenings.

„Wenn die Post kam, hab ich immer die Mülltonne aufgemacht, den Brief reingemacht und gut war‘s."

Eines Nachts bemerkte sie allerdings einen Tumor in ihrer Brust, der schon ziemlich groß war. Für Birgit war klar, was das zu bedeuten hatte. Zusammengebrochen ist sie deswegen aber nicht.

„Was bleibt mir denn anderes übrig? Jetzt ist es so und da muss man durch.“

Das erste was ihr allerdings in den Kopf kam war:

„Wie bringe ich das meinem Kind bei? “

Denn bei welcher Gelegenheit spricht man so eine Diagnose überhaupt an? Birgit entschied sich für den Muttertag. Ihre erwachsene Tochter Caro war schockiert, gleichzeitig aber die größte Stütze während dem Kampf gegen den Krebs.

Danach folgten Arztbesuche mit Ultraschall, Mammographie und schließlich der Weg ins Krankenhaus. Wie die meisten Krebspatienten musste sich auch Birgit einer Chemotherapie unterziehen.

Außerdem hat Birgit während dem Kampf gegen den Krebs viel gelernt. Zum Beispiel, welche Menschen in ihrem Leben wirklich von Bedeutung sind und wie wichtig es ist, auch mal egoistisch zu sein und in gewissen Situationen einfach nein zu sagen.

In drei Jahren will sich Birgit vielleicht ein Tattoo stechen lassen. Direkt auf der Schulter. Einen Spatz -  als Erinnerung an ihren Kampf gegen den Krebs. Denn an den denkt sie noch oft – und das sogar positiv:

„Die lachenden Momente überwiegen. Und das ist auch gut so.“

Birgit spricht mit uns im Interview über ihre Diagnose und Therapie, sowie Ängste und Wünsche. Auch erzählt sie, wie unterschiedlich Menschen mit Bruskrebserkrankten umgehen und was sie Betroffenen raten kann.

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