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Gesundheit

​Dehydrierung: Diese Signale eures Körpers solltet ihr nicht ignorieren!

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10 Warnsignale, dass Du zu wenig Wasser trinkst!

Wasser ist quasi unser Lebenselixier. Es ist gesund und lebensnotwendig. Dennoch trinkt fast jeder zweite viel zu wenig davon. Wer dehydriert und ausgetrocknet ist, bekommt vom Körper entsprechende Signale gesendet.

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Unser Körper besteht zu etwa zwei Dritteln aus Wasser, denn das ist für ihn das wichtigste Transport- und Lösungsmittel. Wasser versorgt die Zellen mit Nährstoffen und transportiert Schadstoffe ab. Unser Organismus muss über Ausscheidungen, Schweiß und Atmung Wasser absondern, weswegen der Verlust täglich wieder ausgeglichen werden sollte.
Man kann sagen: Der eigene Körper benötigt mindestens 30 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag. 

Ein Beispiel: 
Bei 70 Kilo Körpergewicht sollte also mindestens 2,1 Liter am Tag getrunken werden. 
Allerdings wird diese Rechnung von vielen weiteren Dingen beeinflusst. Ist man beispielsweise besonders sportlich aktiv, benötigt der Körper selbstverständlich auch mehr Wasser. Es heißt, etwa 40 bis 45 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht mehr. 

Auch Wetter und das alltägliche Verhalten – eher ein aktiver quirliger Mensch oder ein ruhiger, gelassener? – haben Einfluss auf diese grobe Rechnung. 
Dennoch sendet uns unser Körper Signale, wenn wir mal wieder vergessen haben zu trinken. 

1. Müdigkeit
Erschöpfung und das ständige Gefühl nicht leistungsfähig zu sein kann ein Anzeichen von Flüssigkeitsmangel sein. Müdigkeit wird nämlich oft nicht ernst genommen, sondern mit Kaffee bekämpft. Doch das ist in diesem Fall genau der falsche Weg. Bei einer Dehydration entwässert das Koffein den Körper nämlich zusätzlich. Wer also eher zum Wasserglas greift, sorgt womöglich für ungeahnte Energie. Allerdings gibt es auch einige Alternativen zum Kaffee. Alles was du wissen musst, siehst du hier

2. Tränende Augen
Flüssigkeitsmangel kann außerdem zu trockenen und tränenden Augen führen. Der Körper spart Wasser, was sich auf unsere Tränenkanäle auswirkt. Zudem sind unsere Augen dann auch Anfälliger für Klimaanlagen, staubige Luft, Zigarettenrauch und Überanstrengung.

3. Mundtrockenheit
Ein trockener Mund ist ein offensichtliches Warnsignal, was vom Körper gesendet wird. Hier sollte sofort zur Wasserflasche gegriffen werden. Die Schleimhäute sind in diesem Fall bereits sehr trocken und sollten schnellstmöglich wieder feucht werden, da sie für die Speichelproduktion verantwortlich sind. 

4. Trockene Haut
Die Haut ist das größte Organ des Menschen. Daher sollte es auch immer gut hydriert sein, zumindest, wenn sich glatte und weiche Haut gewünscht wird. Wer zu wenig Wasser trinkt, schwitzt weniger und trocknet aus – was sich wiederum auf unsere Poren auswirkt. Denn diese werden nicht gereinigt und es kann zu Akne und anderen Hautirritationen kommen.

5. Gelenk- und Kopfschmerzen
Ein weiteres wichtiges Warnsignal für Dehydration sind Schmerzen in den Gelenken sowie Kopfschmerzen. Grund dafür: Unser Gehirn antwortet auf den Wassermangel durch die Aktivierung des Neurotransmitters Histamin. Das Histamin weist dann bestimmte Wasserregulationsmechanismen an, die im Umlauf befindliche Wassermenge umzuverteilen. Die Regulatoren bewegen sich in Nervenbahnen - und das kann, wenn diese ausgetrocknet bzw. nicht genug bewässert sind,  Schmerzen auslösen. Ebenfalls kommt es zu Konzentrationsufähigkeit.

6. fehlende Muskelmasse
Unser Körper besteht zum Großteil aus Wasser. Auch unsere Muskeln machen da keine Ausnahme. Je weniger Wasser also im Körper und im Organismus ist, desto geringer ist die Muskelmasse. Daher sollten besonders Menschen, die viel Sport machen, besonders auf ihren Wasserhaushalt achten. Gleichzeitig können durch einen guten Wasserhaushalt auch Verletzungen und Muskelkater mehr oder weniger vermieden werden.

7. Heißhungerattacken
Heißhungerattacken müssen nicht immer auf die lange Partynacht mit Alkoholkonsum oder Schlafmangel hindeuten. Sie können auch ein Flüssigkeitsdefizit bezeichnen, denn oft ist Hunger nur falsch verstandener Durst. 

Was du noch gegen Heißhungerattacken tun kannst, erfährst du hier

8. Verdauungsprobleme
Zu wenig Wasser kann zu Verstopfungsproblemen führen. Denn der Körper entzieht bei Defizit zunächst dem Dickdarm Wasser. Folglich wird der Darminhalt eingedickt und es kann zu Verstopfungen kommen. Außerdem besteht die Gefahr für Sodbrennen, da die Magensäure im Magen ohne ausreichende Hydrierung zunimmt und reizend wirken kann.

9. Durst
Durst ist wohl das deutlichste Warnzeichen für Flüssigkeitsmangel. Der Körper reagiert mit Durst, wenn ihm bereits 0,5 Prozent Flüssigkeit fehlt. Grundsätzlich sollte nicht bis zum Durstgefühl gewartet werden, sondern immer wieder über den Tag verteilt Flüssigkeit zugeführt werden. Wasser, ungesüßte Tees, aber auch Apfelschorle sind gute Flüssigkeitslieferanten. 
Aber: Da im Alter das Durstgefühl abnimmt, ist es gerade dann besonders wichtig, an regelmäßiges Trinken zu denken! 

10. dunkler Urin
Auch im Urin können wir erkennen, dass wir zu wenig getrunken haben. Ist der Urin nicht hellgelb sondern dunkel gefärbt, steckt nicht gleich eine Erkrankung dahinter. Denn auch wer zu wenig Flüssigkeit aufnimmt, kann die Verfärbungen beobachten. Der Harn ist dann stark konzentriert, obwohl er über den Tag hinweg eigentlich verdünnt werden sollte.  

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